Eine HubSpot SevDesk Integration wird erst richtig wertvoll, wenn dein Team sie im Alltag benutzt. Genau deshalb sind Custom Cards so spannend: Die Rechnung liegt nicht irgendwo in einem zweiten Tool versteckt. Sie erscheint direkt im HubSpot Deal, dort wo Sales ohnehin arbeitet. In unserem Demo Showcase entsteht aus Deal Daten, Company, Kontakt und Line Items ein SevDesk Rechnungsentwurf. Der Status kommt danach zurück nach HubSpot.

Was ist eine HubSpot Custom Card?

Eine Custom Card ist ein eigener Bereich innerhalb eines HubSpot Datensatzes. Sie kann im Deal, Kontakt, Unternehmen oder Ticket angezeigt werden und externe Daten dort sichtbar machen, wo der Prozess passiert. Für eine HubSpot Integration ist das oft der Unterschied zwischen "Daten sind technisch verbunden" und "das Team arbeitet wirklich damit".

Im SevDesk Kontext heißt das: Der Deal bleibt der Arbeitsort für Sales. Die Buchhaltung bleibt in SevDesk. Die Custom Card verbindet beide Perspektiven. Sales sieht, ob es schon einen Rechnungsentwurf gibt, wie hoch der Betrag ist, ob die Rechnung offen oder bezahlt ist und kann bei Bedarf direkt nach SevDesk springen.

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Kernidee: Eine Custom Card ersetzt keine Buchhaltung. Sie macht den Übergabepunkt sichtbar. Der Deal zeigt, was für die Rechnung relevant ist, SevDesk bleibt das System für Rechnung, Nummernkreis, Versand und Zahlung.

Warum SevDesk direkt im HubSpot Deal anzeigen?

Die Standardfrage in vielen Teams lautet: "Ist die Rechnung schon raus?" Sales fragt die Buchhaltung, die Buchhaltung sucht in SevDesk, jemand postet einen Screenshot oder eine E-Mail. Bei wenigen Deals ist das nur nervig. Bei regelmäßigem Projektgeschäft wird es ein Prozessproblem.

HubSpot enthält bereits die vertriebliche Wahrheit: Deal Name, Betrag, Ansprechpartner, Unternehmen, Produktpositionen, Angebot und Abschlussdatum. SevDesk enthält die buchhalterische Wahrheit: Rechnung, Rechnungsnummer, Fälligkeit, Zahlungsstatus und DATEV Übergabe. Eine Custom Card sorgt dafür, dass beide Wahrheiten zusammenlaufen, ohne dass ein Team im falschen System arbeiten muss.

Das ist besonders relevant, wenn du nicht nur Kontakte synchronisieren willst. Der vorhandene Artikel HubSpot + SevDesk erklärt die Standard Integration. Dieser Artikel geht einen Schritt weiter: Es geht um einen konkreten Rechnungsprozess innerhalb des Deals.

Viele SevDesk Integrationen bleiben bei einem allgemeinen Datenabgleich stehen. Der größere Hebel entsteht, wenn die Integration eine konkrete Aktion im HubSpot Prozess auslöst und danach den Abrechnungsstatus wieder sichtbar macht.

Wie sieht der Funnel bei einer HubSpot SevDesk Integration aus?

Der Funnel beginnt nicht bei der Rechnung. Er beginnt beim Lead. Ein Kontakt kommt über Formular, Kampagne, Empfehlung oder Sales Outreach in HubSpot. Daraus entsteht ein Deal. Sales qualifiziert, erstellt ein HubSpot Angebot und gewinnt den Auftrag. Ab diesem Moment kippt der Prozess vom Vertrieb in die Abrechnung.

Phase System Aufgabe
LeadHubSpotKontakt erfassen, qualifizieren, zuordnen
DealHubSpotPipeline, Angebot, Line Items, Abschluss
ÜbergabeCustom CardRechnungsdaten prüfen und Entwurf vorbereiten
RechnungSevDeskEntwurf prüfen, Nummer vergeben, Rechnung senden
StatusHubSpotOffen, überfällig, teilweise bezahlt oder bezahlt sichtbar machen

Der saubere Übergabepunkt ist wichtig. Sales soll keine Steuerdetails pflegen müssen. Die Buchhaltung soll keine HubSpot Line Items nachbauen. Die Custom Card übernimmt die Vorarbeit und gibt beiden Seiten einen gemeinsamen Status.

Wie läuft der Showcase in der Demo ab?

Im Video oben siehst du einen HubSpot Deal mit zwei Positionen: Sales Hub Implementation und Custom API Integration. Die Custom Card liest den aktuellen Deal, zeigt die Rechnungspositionen an und bietet den Button "Rechnung in SevDesk vorbereiten". Nach dem Klick entsteht in SevDesk ein Rechnungsentwurf mit Kunde, Adresse, Positionen, Umsatzsteuer und Zahlungsziel.

HubSpot Deal mit SevDesk Custom Card und Button Rechnung in SevDesk vorbereiten
Die Custom Card sitzt direkt im Deal. Sales sieht Positionen, Status und die nächste Aktion.

Danach öffnet die Demo SevDesk. Dort ist die neue Rechnung als Entwurf sichtbar. Genau das ist die richtige Trennung: HubSpot bereitet vor, SevDesk kontrolliert. Die Buchhaltung kann Text, Nummernkreis, Steuerlogik und Versand final prüfen, bevor die Rechnung wirklich an den Kunden geht.

SevDesk Rechnungsentwurf mit Kundendaten und zwei Rechnungspositionen aus HubSpot
Der Rechnungsentwurf in SevDesk übernimmt Kundendaten, Zahlungsziel und Line Items aus HubSpot.

Weitere Videos zur SevDesk Schnittstelle

Wenn du den Prozess als kompletten Abrechnungsfunnel verstehen willst, passen diese MAUTTEC Videos direkt dazu. Das erste Video ist der wichtigste Anschluss an diesen Showcase, weil es die Standard HubSpot SevDesk Integration vom Angebot bis zur Rechnung erklärt.

Wie funktioniert die Schnittstelle technisch?

Die Demo besteht aus drei Teilen: einer HubSpot UI Extension als Custom Card, einem kleinen Backend auf Netlify Functions und der SevDesk API. Die Card selbst läuft in der HubSpot Sandbox. Externe API Aufrufe laufen deshalb über die von HubSpot vorgesehene Fetch Funktion und das eigene Backend.

Genau hier spielen HubSpot UI Extensions ihre Stärke aus: Sie bringen eine konkrete Aktion ins CRM, ohne dass Sales den Deal verlassen muss. Die Oberfläche bleibt in HubSpot, die Logik läuft kontrolliert im Backend und SevDesk bleibt das führende System für die Rechnung.

Das Backend übernimmt die eigentliche Logik. Es liest den Deal aus HubSpot, holt das verknüpfte Unternehmen, den primären Kontakt und die Line Items. Danach sucht es in SevDesk nach dem passenden Kontakt. Wenn kein Kontakt existiert, legt es einen neuen SevDesk Kontakt mit Adresse und E-Mail an. Erst danach wird der Rechnungsentwurf erzeugt.

Praxisregel: Die Custom Card sollte so wenig Fachlogik wie möglich enthalten. UI in HubSpot, Geschäftslogik im Backend, Buchhaltung in SevDesk. So bleibt die Schnittstelle wartbar.

Für den Status Sync gibt es zwei Wege. Der einzelne Deal kann direkt über die Card aktualisiert werden. Zusätzlich kann ein täglicher Sync alle Deals mit SevDesk Rechnungs-ID prüfen und neue Zahlungsstände zurückschreiben. Damit sieht Sales auch Tage später, ob eine Rechnung offen, überfällig oder bezahlt ist.

Welche Daten werden zwischen HubSpot und SevDesk synchronisiert?

Die wichtigste Entscheidung bei jeder Integration ist nicht die API. Es ist das Datenmodell. Bei dieser HubSpot SevDesk Integration liegt der Schwerpunkt auf dem Deal, weil dort Angebot, Positionen und Abschluss zusammenlaufen. Unternehmen und Kontakt liefern die Stammdaten für die Rechnung.

Richtung Daten Warum wichtig?
HubSpot zu SevDeskDeal Name, Betrag, Line ItemsBasis für den Rechnungsentwurf
HubSpot zu SevDeskCompany Name, Adresse, LandRechnungsempfänger und Anschrift
HubSpot zu SevDeskKontaktname und E-MailAnsprechpartner für SevDesk Kontakt
SevDesk zu HubSpotRechnungs-ID und URLDirekter Link aus dem Deal zur Rechnung
SevDesk zu HubSpotStatus, Betrag, Fälligkeit, RechnungsnummerTransparenz für Sales und Account Management

In HubSpot landen dafür eigene Deal Eigenschaften: SevDesk Kontakt ID, SevDesk Rechnung ID, SevDesk Rechnungsstatus, SevDesk Rechnung URL, Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Fälligkeitsdatum, Rechnungsbetrag und letzter Sync. Diese Felder sind unspektakulär, aber sie machen Reporting und Prozesssteuerung möglich. Für den breiteren Aufbau findest du im Artikel HubSpot Buchhaltung automatisieren den Vergleich zwischen SevDesk, lexoffice, DATEV und Easybill.

Finale SevDesk Rechnung mit Rechnungsnummer, Betrag, Status und PDF Vorschau
Nach der Erstellung bleibt SevDesk führend für Rechnung, Nummernkreis, Fälligkeit und Zahlungsstatus.

Welche Schritte brauchst du für eine eigene Custom Card?

Der technische Aufbau ist überschaubar, aber du solltest ihn nicht ohne Prozessklärung starten. Erst muss klar sein, wann eine Rechnung entstehen darf, wer sie prüft, welcher Status zurück nach HubSpot muss und welche Felder für Buchhaltung und Sales wirklich relevant sind.

  • Schritt 1: Deal Prozess definieren. Welche Pipeline Stage bedeutet "rechnungsvorbereitend"?
  • Schritt 2: HubSpot Eigenschaften anlegen. Rechnungs-ID, Status, URL, Betrag, Fälligkeit und letzter Sync gehören auf den Deal.
  • Schritt 3: SevDesk Datenmodell festlegen. Kontaktkategorie, Länder-ID, Steuerregel, Umsatzsteuersatz und Zahlungsziel müssen eindeutig sein.
  • Schritt 4: Backend bauen. Es liest HubSpot Daten, erstellt oder findet den SevDesk Kontakt und erzeugt den Entwurf.
  • Schritt 5: Custom Card bauen. Sie zeigt Status, Line Items, Fehler und Aktionen direkt im Deal.
  • Schritt 6: Sync und Fehlerlogik ergänzen. Keine Doppelrechnungen, klare Fehlermeldungen, Wiederholbarkeit und manuelle Aktualisierung.

Wenn du ohnehin schon mit n8n und HubSpot arbeitest, kann n8n für Teile des Syncs sinnvoll sein. Für eine echte Card im HubSpot Datensatz brauchst du aber eine App Extension und ein Backend, das die nötigen APIs sauber kapselt. Wenn du gerade zwischen Easybill und SevDesk vergleichst, hilft dir zusätzlich der Artikel HubSpot und Easybill verbinden, weil er die GoBD- und DATEV-Fragen für deutsche Rechnungstools einordnet.

SevDesk direkt in HubSpot nutzbar machen?

Wir prüfen deinen Rechnungsprozess und bauen die Schnittstelle so, dass Sales und Buchhaltung damit arbeiten können.

20 Minuten Call anfragen

Wann lohnt sich eine SevDesk Custom Card wirklich?

Eine Custom Card lohnt sich, wenn drei Dinge zusammenkommen: HubSpot ist der aktive Vertriebsort, SevDesk bleibt das Buchhaltungssystem und zwischen beiden Systemen entsteht regelmäßig manuelle Arbeit. Dann ist die Custom Card kein Technikspielzeug. Sie ist der sichtbare Übergabepunkt zwischen Verkauf und Abrechnung.

Bei sehr wenigen Rechnungen reicht oft ein manueller Prozess. Bei wachsendem Volumen, mehreren Sales Mitarbeitern oder wiederkehrenden Statusfragen wird die Integration schnell wirtschaftlich. Der größte Gewinn liegt nicht nur in gesparten Minuten. Er liegt darin, dass jeder Deal einen klaren Abrechnungsstatus hat.

Empfehlung: Starte mit einem klaren Minimalprozess: Rechnungsentwurf erstellen, SevDesk Link zurückschreiben, Status synchronisieren. Erst wenn das stabil läuft, kommen weitere Logiken wie Mahnstatus, Teilzahlungen oder mehrere Rechnungstypen dazu.

Häufige Fragen zur HubSpot SevDesk Integration per Custom Card

Was ist der Unterschied zwischen der Standard App und einer Custom Card?

Die Standard App synchronisiert vor allem Daten zwischen HubSpot und SevDesk. Eine Custom Card bringt den konkreten Prozess direkt in den HubSpot Deal: Status sehen, Rechnungsentwurf vorbereiten, SevDesk öffnen und den Status zurückschreiben.

Kann die HubSpot SevDesk Integration automatisch Rechnungen erstellen?

Ja, technisch kann eine Custom Integration aus HubSpot Deal Daten einen SevDesk Rechnungsentwurf erzeugen. In der Praxis sollte die finale Prüfung und der Versand aber bei der Buchhaltung bleiben, damit Steuerlogik, Nummernkreis und Rechnungstext kontrolliert werden.

Welche HubSpot Lizenz brauche ich für Custom Cards?

Für eine echte HubSpot UI Extension brauchst du ein passendes Entwickler Setup und die nötigen HubSpot App Berechtigungen. Ob dein Portal geeignet ist, hängt vom HubSpot Account, den verwendeten Objekten und den gewünschten Scopes ab.

Welche Daten werden von HubSpot nach SevDesk übertragen?

Typisch sind Deal Name, Betrag, Line Items, Company Daten, Adresse, Ansprechpartner und E-Mail. SevDesk gibt danach Rechnungs-ID, Rechnungsnummer, Status, Betrag, Fälligkeit und direkten Link zurück an HubSpot.

Wann lohnt sich eine eigene SevDesk Custom Card?

Sie lohnt sich, wenn Sales in HubSpot arbeitet, die Buchhaltung in SevDesk bleibt und zwischen beiden Teams regelmäßig manuelle Übergaben entstehen. Besonders sinnvoll ist sie bei vielen Angeboten, wiederkehrenden Statusfragen oder komplexeren Deal Positionen.