Unter 100 € im Monat gibt es für 2 bis 5 User zwei vollwertige CRMs: die HubSpot Plattform Starter (Listenpreis ca. 20 € pro Lizenz, zurzeit mit befristeter Neukunden-Aktion günstiger) und Pipedrive Lite (14 € pro User). HubSpot Starter ist der breitere Einstieg, bei 5 Nutzern liegt der Listenpreis aber genau an der 100-€-Grenze. Drei Gründer, ein Startup, 80€ Budget pro Monat für ein CRM. Das Team schaut sich Pipedrive und HubSpot an, beide werben mit Einstiegspreisen unter 100€. Nach vier Wochen Praxistest zeigt sich: Pipedrive Lite kann keine Workflows, HubSpot Starter setzt einen HubSpot-Footer in jeden Newsletter. Für drei Nutzer bleiben beide unter 100 €, sparen aber an unterschiedlichen Stellen. Dieser Artikel ordnet die zwei Optionen für kleine Teams ein.
Ein CRM unter 100 € im Monat für 2 bis 5 Nutzer gibt es mit der HubSpot Plattform Starter (ca. 20 € pro Lizenz, Listenpreis) und Pipedrive Lite (14 € pro User). HubSpot Starter liefert mehr Funktionen, liegt bei 5 Nutzern aber genau an der 100-€-Grenze. Pipedrive Lite kostet dann 70 €, braucht für Marketing jedoch Add-ons.
- HubSpot Starter: alle Starter-Hubs, 1.000 Marketing-Kontakte inklusive
- Pipedrive Lite: starke Pipeline, keine Workflows, Forms oder Newsletter
- HubSpot Free reicht für 2 Nutzer und 1.000 Kontakte
Transparenz-Hinweis: Wir haben 90+ HubSpot-Projekte begleitet und sehen häufig Teams, die unter 100€/Monat starten wollen. Pipedrive haben wir selbst getestet und mehrere Kunden aus Pipedrive nach HubSpot migriert.
Welche CRMs kosten unter 100€ für 2-5 Leute?
Unter 100 € im Monat kommen für 2 bis 5 Leute nur zwei vollwertige CRMs in Frage: die HubSpot Plattform Starter und Pipedrive Lite, dazu das kostenlose HubSpot CRM als Einstiegspunkt. Alles andere ist entweder zu reduziert oder sprengt die Grenze schon im Standard-Tier.
| Tool | €/User | 5 User Total | Funktionen |
|---|---|---|---|
| HubSpot Free CRM | 0 € | nicht möglich (max. 2 Nutzer) | Kontakte (bis 1.000), Deals, Aufgaben |
| HubSpot Plattform Starter | ca. 20 € (Liste) | ca. 100 € (Liste) | Alle Hubs mit Starter-Stufe, 1.000 Marketing-Kontakte |
| Pipedrive Lite | 14€ | 70€ | Pipeline, AI-Reporting, Integrationen |
| Pipedrive Growth | 39€ | 195€ | ❌ über 100€ |
| Close Essentials | 35$ | 175$ | ❌ über 100€ |
Listenpreise pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Stand: September 2026. HubSpot gewährt Neukunden zurzeit befristet bis zu 65 % Rabatt auf Starter, aktuelle Preise auf hubspot.de. Quellen: hubspot.de, pipedrive.com.
Klare Empfehlung: Die HubSpot Plattform Starter bringt unter 100 € den größten Funktionsumfang. Zum Listenpreis zahlst du bei 5 Nutzern ca. 100 €/Monat für alle Hubs mit Starter-Stufe, inklusive Marketing- und Service-Funktionen. Mit der befristeten Neukunden-Aktion liegst du deutlich darunter. Pipedrive Lite kostet bei gleicher Userzahl 70€/Monat, kann aber weder E-Mail-Marketing noch Workflows.
Was bekommst du im HubSpot Starter Bundle?
Im HubSpot Starter Bundle bekommst du ab ca. 20 € pro Lizenz und Monat (Listenpreis, Stand 09/2026, Aktionen auf hubspot.de) alle Hubs, die es als Starter gibt, in einem Paket. Auf hubspot.de heißt das Bundle heute „Plattform Starter“. Es ist HubSpots Antwort auf den Wettbewerb im Sub-100€-Segment.
- Alle Hubs mit Starter-Stufe: Sales, Marketing, Service, Content und Data Hub (früher Operations Hub). Revenue Hub hat keine Starter-Stufe, Rechnungen und Zahlungslinks gibt es aber schon kostenlos. Du kannst Newsletter versenden, Tickets bearbeiten, Landing Pages bauen und Zahlungs-Links erstellen.
- 1.000 Marketing-Kontakte inklusive: Jeder Kontakt, der aktiv beworben wird (Newsletter, Workflow-Empfänger), zählt. Der reine Sales-Kontakt bleibt kostenfrei.
- Custom-Properties: Eigene Felder für Kontakte, Unternehmen, Deals und Tickets anlegen.
- E-Mail-Templates: Wiederverwendbare Vorlagen für Follow-ups. Sequenzen gibt es erst ab Sales Hub oder Service Hub Professional.
- Newsletter mit HubSpot-Footer-Branding: Jede Massenmail trägt einen kleinen „Powered by HubSpot"-Footer. In Pro entfällt das.
- Basis-Automationen: Sales Hub und Service Hub Starter haben bis zu 50 Workflows mit eingeschränkten Triggern und Aktionen. Keine komplexen Verzweigungen, keine Cross-Object-Workflows.
- Rechnungen und Zahlungslinks: Gibt es schon kostenlos. Angebote mit E-Signatur (CPQ) gehören dagegen zu Revenue Hub Professional.
- 5+ User möglich: Pro User wird abgerechnet, du kannst nach oben skalieren ohne Tier-Wechsel.
Wer noch ganz am Anfang steht, sollte zuerst die HubSpot CRM Funktionen testen. Das kostenlose CRM enthält bis zu 1.000 Kontakte für 2 Benutzer, eine Deal-Pipeline, Aufgaben und Basis-Reporting. Der Sprung auf Starter lohnt sich, wenn mehr Nutzer, mehr E-Mail-Vorlagen, einfache Workflows oder Marketing-Funktionen gebraucht werden. Sequenzen und Angebote gibt es erst ab Professional.
HubSpot Starter vs. Pipedrive Lite auf einen Blick
HubSpot Starter Bundle
- ca. 20 € pro Lizenz, ca. 100 €/Monat bei 5 Nutzern (Listenpreis)
- Alle Hubs mit Starter-Stufe
- 1.000 Marketing-Kontakte inklusive
- Newsletter, Forms und Landing Pages dabei
- Rechnungen und Zahlungs-Links inklusive
- HubSpot-Footer in Newslettern
Pipedrive Lite
- 14€ pro User, 70€/Monat bei 5 Usern
- Pipeline-Management, 5 Pipelines
- 500+ Integrationen
- Kein E-Mail-Marketing (Campaigns extra)
- Keine Workflows (erst ab Growth-Tier)
- Keine Forms (LeadBooster extra)
Was leistet Pipedrive Lite?
Pipedrive Lite leistet für 14 € pro User ein übersichtliches Pipeline-Management mit klarer Visualisierung, aber keine Marketing-Funktionen und keine Workflows. Wer reines Sales-Tracking sucht und keine Marketing-Funktionen braucht, kommt hier zügig produktiv.
- Pipeline-Management: Bis zu 5 Pipelines mit individuellen Phasen. Drag-and-Drop-Deal-Karten, klare visuelle Logik.
- AI-assisted Reporting (Basics): Pipedrive hat in 2025 KI-Funktionen ins Reporting integriert. Im Lite-Tier sind das vor allem automatische Zusammenfassungen, keine vollständige BI.
- 500+ Integrationen: Marketplace mit Tools wie Mailchimp, Slack, Asana, Zapier. Viele davon kosten extra.
- E-Mail-Sync: Inbox-Sync mit Gmail und Outlook, Aktivitäten landen automatisch am Deal.
- Lead-Inbox: Separater Bereich für unqualifizierte Leads, damit die Pipeline sauber bleibt.
- KEIN E-Mail-Marketing: Dafür brauchst du das kostenpflichtige Campaigns-Add-on.
- KEINE Workflows: Automatisierungen gibt es erst ab Growth-Tier (39€/User).
- KEINE Forms: Web-Formulare brauchen das kostenpflichtige LeadBooster-Add-on.
- Kein Free-Tier: 14-Tage-Trial, danach Zahlung Pflicht.
Den vollständigen Vergleich zwischen den beiden Plattformen haben wir in Pipedrive vs. HubSpot aufgeschrieben. Hier liegt der Fokus auf der Sub-100€-Grenze.
Wo liegen die versteckten Kosten?
Die versteckten Kosten liegen bei Pipedrive Lite in kostenpflichtigen Add-ons, bei HubSpot Starter im Limit von 1.000 Marketing-Kontakten und in Funktionen, die erst mit Pro kommen. Neben dem Listenpreis zählt also, was du brauchst, wenn das CRM mehr als eine Kontaktdatenbank sein soll.
Pipedrive Lite mit sinnvollen Add-ons:
- LeadBooster (Forms, Chat, Live-Chat)
- Campaigns (E-Mail-Marketing)
- Web Visitors (Tracking)
- Smart Docs (Quotes, Angebote)
Jedes Add-on kostet extra, die aktuellen Preise stehen auf der Pipedrive-Preisseite. Bei 5 Nutzern Lite (70 €) bleibt bis zur 100-€-Grenze wenig Luft für Add-ons. Wer dann noch Forms und Newsletter aus einem Tool steuern will, zahlt weiter pro Modul.
HubSpot Starter Bundle, was du im Auge behalten musst:
- HubSpot-Branding in Newslettern: Kleiner Footer in jeder Massenmail. Optisch dezent, aber sichtbar. In Pro entfällt das.
- 1.000 Marketing-Kontakte: Jeder weitere 1.000er-Block kostet extra. Bei reinen Sales-Kontakten ohne Newsletter-Bewerbung wird das nicht zum Engpass.
- Keine komplexen Workflows: If/Then-Verzweigungen, Lead-Scoring auf Engagement-Basis, Cross-Object-Logik kommen erst mit Pro.
- Eingeschränktes Reporting: Standard-Reports ja, Custom-Builder mit Cross-Object-Joins nein.
- Eingeschränkte Custom-Objekte: Eigene Datenobjekte (Anlagen, Verträge, Projekte) gibt es erst ab Enterprise.
Im Praxis-Vergleich gewinnt HubSpot Starter den Punkt: Newsletter, Forms, Landing Pages und Service-Tickets sind im Bundle drin. Pipedrive verlangt für die gleichen Funktionen drei bis vier Add-ons. Die volle Auflistung der HubSpot Kosten haben wir in einem eigenen Artikel.
Welche Funktionen fehlen unter der 100€-Grenze?
Unter der 100-€-Grenze fehlen bei beiden Tools komplexe Workflow-Verzweigungen, Cross-Object-Reports, automatisiertes Lead-Scoring und Marketing-Attribution. Wer eine dieser Funktionen wirklich braucht, muss in höhere Tiers wechseln oder auf Workarounds setzen.
- Komplexe Workflow-Verzweigungen: Wenn-Dann-Logik mit mehreren Pfaden, Branch-Logik, zeitbasierten Triggern. Nicht im Starter, nicht im Lite.
- Cross-Object-Reports: Reports, die Daten aus Kontakten, Deals, Aktivitäten und Marketing-Engagement gleichzeitig auswerten. Erst ab HubSpot Pro.
- Removed Branding (Newsletter): Der HubSpot-Footer in Massenmails fällt erst mit Marketing Hub Pro weg.
- Lead-Scoring (automatisiert): Punktebasierte Bewertung von Kontakten nach Aktivität und Demografie. Pro-Funktion.
- Marketing-Attribution: Welche Kampagne hat welchen Deal beeinflusst. Pro-Funktion in HubSpot, in Pipedrive gar nicht.
- API-Operations: Sync-Logik mit externen Systemen über Data Hub (früher Operations Hub). Erst ab Pro relevant.
- Unbegrenzte Marketing-Kontakte: Im Starter Bundle auf 1.000 limitiert, in Pipedrive Lite über Campaigns-Limits geregelt.
Die wichtige Frage lautet: Brauche ich diese Funktion in den nächsten 12 Monaten? Wer mit 3 Personen ein kleines Beratungsgeschäft führt, kommt mit dem Starter Bundle weit. Wer ein Marketing-Team aufbaut und Inbound-Funnels mit mehreren Touchpoints fährt, sollte direkt Pro einplanen.
Wann lohnt sich das Upgrade auf HubSpot Pro?
Das Upgrade auf HubSpot Pro lohnt sich, wenn drei oder mehr der fünf Trigger unten zutreffen. Der Pro-Schritt ist ein Preissprung: Marketing Hub Professional kostet ab 880 €/Monat Listenpreis (792 € bei jährlicher Vorauszahlung), inklusive 3 Basislizenzen und 2.000 Marketing-Kontakten, plus einmalig 2.930 € Onboarding. Dieser Betrag muss sich rechnen. Aus 90+ Projekten kennen wir die fünf Trigger, bei denen das Upgrade reif ist:
- Mehr als 1.000 Marketing-Kontakte: Sobald die Kontaktbasis größer wird oder mehrere Listen aktiv beworben werden, zahlt sich Pro durch das größere Kontingent aus.
- Komplexe Automatisierungen: Lead-Routing nach Land, Marketing-Qualifizierung mit automatischer Sales-Übergabe, mehrstufige Nurturing-Strecken. Das geht im Starter nicht.
- Lead-Scoring oder Cross-Object-Reports: Wer wissen will, welche Kontakte sales-ready sind oder welche Marketing-Quelle die teuersten Deals produziert, braucht Pro.
- HubSpot-Branding stört in Newslettern: Bei B2B-Sales mit hochpreisigen Angeboten kann der Footer Vertrauen kosten. In Pro entfällt das.
- Service-Tickets, Knowledge Base, Live-Chat in Tiefe: Service Hub Pro bringt Workflows, Custom-Reports und SLA-Management.
Treffen drei oder mehr dieser Punkte zu, lohnt sich das Upgrade. Wir begleiten solche Wechsel als HubSpot Setup oder als laufende HubSpot Admin Betreuung. Wenn mehrere Teams, Datenquellen oder Integrationen betroffen sind, übernimmt eine HubSpot Agentur die Planung des Gesamtprojekts. Technisch ist der Wechsel von Starter auf Pro einfach: Die Daten bleiben, neue Funktionen werden freigeschaltet.
Praxis-Hinweis: Viele Teams starten bewusst auf Starter, sammeln 6 bis 9 Monate Daten und upgraden dann gezielt nur den Hub, der die nächsten Funktionen braucht. Marketing Hub Pro lohnt sich oft schneller als Sales Hub Pro, weil die Sales-Funktionen im Starter bereits stark sind.
Häufige Fragen: CRM unter 100€
Welches CRM ist 2026 das beste unter 100€/Monat?
Für kleine Teams bringt die HubSpot Plattform Starter unter 100 € den größten Funktionsumfang. Zum Listenpreis (ca. 20 € pro Lizenz, Stand 09/2026) kosten 5 Nutzer ca. 100 €/Monat, mit der befristeten Neukunden-Aktion weniger. Sie enthält alle Hubs mit Starter-Stufe inklusive Newsletter, Forms und Landing Pages. Pipedrive Lite kostet bei gleicher Userzahl 70€/Monat, kann aber weder E-Mail-Marketing noch Workflows ohne kostenpflichtige Add-ons.
Reicht das kostenlose HubSpot CRM für ein Kleinunternehmen?
Ja, für reines Kontakt- und Deal-Management mit bis zu 2 Benutzern und 1.000 Kontakten. Wer mit 3 E-Mail-Vorlagen auskommt, kann dauerhaft kostenlos arbeiten. Sobald mehr Nutzer, einfache Automatisierungen oder Marketing-Funktionen ins Spiel kommen, lohnt der Wechsel auf das Starter Bundle. Mehr dazu in unserem HubSpot-CRM-Überblick.
Was ist der Unterschied zwischen HubSpot Free und Starter?
Free hat bis zu 1.000 Kontakte, 2 Benutzer und die Basics: eine Pipeline, Aufgaben, einfache Reports. Starter fügt mehr E-Mail-Vorlagen, einfache Workflows, weniger HubSpot-Branding und Marketing-Funktionen mit 1.000 Marketing-Kontakten hinzu. Das Starter Bundle deckt zusätzlich Service, Content und Data Hub auf Starter-Level ab. Sequenzen und Angebote gibt es erst ab Professional.
Hat Pipedrive Lite Marketing-Funktionen?
Nein, nur E-Mail-Sync mit Gmail oder Outlook. Newsletter brauchen das kostenpflichtige Campaigns-Add-on, Web-Formulare den ebenfalls kostenpflichtigen LeadBooster. Wer Marketing aus dem CRM steuern will, fährt mit HubSpot Starter günstiger.
Kann ich HubSpot Starter später aufrüsten?
Ja. Der Upgrade-Pfad auf Professional oder Enterprise lässt sich pro Hub einzeln gehen. Sales Hub kann auf Pro, während Marketing Hub auf Starter bleibt. Daten bleiben erhalten, neue Funktionen werden freigeschaltet. Wir begleiten solche Wechsel als HubSpot Setup.
Wieviele Marketing-Kontakte sind im HubSpot Starter Bundle?
1.000 Marketing-Kontakte inklusive. Marketing-Kontakte sind die, die aktiv beworben werden (Newsletter-Empfänger, Workflow-Empfänger). Nicht-Marketingkontakte sind kostenlos, insgesamt sind bis zu 15 Mio. Kontakte möglich. Jeder weitere 1.000er-Block kostet extra.
Gibt es Rabatte für Startups?
Ja. HubSpot hat mit HubSpot for Startups ein eigenes Programm mit Rabatten, gestaffelt nach Funding-Phase. Die aktuelle Rabatthöhe und die Voraussetzungen stehen auf der HubSpot-Webseite. Die Anmeldung braucht in der Regel eine Bestätigung von einem VC oder Accelerator.
Welche Vorteile hat HubSpot gegenüber Pipedrive für wachsende Startups?
HubSpot bringt im selben Budget mehr Funktionen mit. Die Plattform Starter enthält Newsletter, Forms, Landing Pages und Service-Tickets, für die Pipedrive drei bis vier kostenpflichtige Add-ons verlangt. Beim Wachstum lässt sich jeder Hub einzeln auf Professional aufrüsten, die Daten bleiben erhalten. Pipedrive Lite ist günstiger, wenn nur die Sales-Pipeline zählt.