Ist HubSpot besser als Pipedrive? Für Teams mit 1 bis 3 Leuten im Vertrieb, die nur ein Sales-CRM brauchen, reicht Pipedrive. HubSpot ist die bessere Wahl, sobald Marketing und Vertrieb in einem System laufen sollen oder du komplexe Automationen und Reporting brauchst. Wir vergleichen hier Kosten, Aufbau, Automatisierung und Reporting und geben am Ende eine Empfehlung. Grundlage sind 90+ Kundenprojekte und ein direkter Test beider Tools.
HubSpot ist besser als Pipedrive, sobald Marketing und Vertrieb in einem System laufen sollen oder du komplexe Automationen und Reporting brauchst. Pipedrive reicht für Teams mit 1 bis 3 Leuten im Vertrieb, die nur ein Sales-CRM wollen. Bei gleichwertigem Setup liegen beide preislich nahezu gleichauf.
- Pipedrive ab 14 € pro Nutzer und Monat, Add-ons kosten extra
- HubSpot Sales Hub Professional ab ca. 100 € pro Lizenz und Monat
- HubSpot Free dauerhaft kostenlos, Pipedrive 14 Tage Testversion
Transparenz-Hinweis: Als HubSpot Gold Partner haben wir naturgemäß mehr Erfahrung mit HubSpot. Pipedrive haben wir selbst getestet und vergleichen so objektiv, wie wir können. Die Zielgruppen beider Tools unterscheiden sich stark.
Was ist der Unterschied zwischen Pipedrive und HubSpot?
Pipedrive ist ein reines Sales-CRM mit Fokus auf Pipeline-Management und Vertriebsprozesse. HubSpot ist eine All-in-One-Plattform mit Marketing, Sales, Service, Content und Daten (Data Hub, früher Operations Hub). Ein direkter Vergleich ist deshalb schwierig, weil die Tools verschiedene Probleme lösen.
Trotzdem stehen viele Unternehmen genau vor dieser Entscheidung: Pipedrive für Sales oder HubSpot für alles? Die Antwort hängt vor allem von Teamgröße und Anforderungen ab, weniger vom Budget. Auch Monday CRM haben wir ausführlich verglichen, und den Enterprise-Vergleich mit Salesforce gibt es als separaten Artikel. Weitere Optionen neben Pipedrive zeigt der Überblick HubSpot Alternativen. Hier geht es um die Unterschiede zwischen Pipedrive und HubSpot.
Was kostet Pipedrive vs. HubSpot wirklich?
Pipedrive kostet ab 14 € pro Nutzer und Monat, HubSpot Sales Hub Professional ab ca. 100 € pro Lizenz und Monat. Der Preis ist der häufigste Grund, warum Pipedrive in Betracht gezogen wird. Der Abstand schrumpft aber, weil bei Pipedrive Kosten für Add-ons dazukommen und du bei HubSpot Formulare und Website-Tracking schon im CRM hast.
Für einen fairen Vergleich haben wir ein gleichwertiges Setup konfiguriert: HubSpot Sales Hub Professional + Marketing Hub Starter (für Formulare und E-Mails) vs. Pipedrive Premium mit den nötigen Add-ons. Beide mit 5 Benutzern.
| Position | HubSpot | Pipedrive |
|---|---|---|
| Basis-Lizenz (5 User) | ca. 500 €/Monat (5× 100 €, Liste) | 295 €/Monat (5× 59 €, jährlich) |
| Marketing/E-Mails | ab ca. 20 € pro Lizenz (Starter) | Campaigns Add-on, Preis laut pipedrive.com |
| Formulare & Chat | ✅ Inklusive | LeadBooster Add-on, Preis laut pipedrive.com |
| Website-Besucher | ✅ Inklusive (kostenlos) | Webbesucher Add-on, Preis laut pipedrive.com |
| Angebote/Dokumente | Revenue Hub Professional (ca. 95 € pro Lizenz) | Smart Docs Add-on, Preis laut pipedrive.com |
| Einmalig | 1.470 € Onboarding (Sales Hub Pro) | kein Pflicht-Onboarding |
Listenpreise, 5 User. Stand: September 2026, aktuelle Preise und Aktionen auf den Seiten der Anbieter. Quellen: hubspot.com, pipedrive.com.
Ergebnis: In der Grundlizenz ist Pipedrive günstiger. Sobald du Add-ons für Formulare, Webbesucher und E-Mails dazubuchst, wird der Abstand kleiner. HubSpot bringt diese Funktionen im CRM mit, kostet dafür aber ein einmaliges Onboarding.
Wie unterscheiden sich Pipedrive und HubSpot in Aufbau und Struktur?
Der grundlegende Aufbau beider CRMs ist überraschend ähnlich. Beide organisieren Daten in Kontakte, Unternehmen und Deals. Die Kontakt-Detailansicht folgt dem gleichen Schema: Links die Daten, in der Mitte die Aktivitäten, rechts die Verknüpfungen.
- Gemeinsamkeit: Kontakt-Detailansicht, Pipeline-Board, E-Mail-Integration, Filter und Suche. Wer eins kennt, findet sich im anderen schnell zurecht
- Pipedrive-Vorteil: Einfacher und fokussierter. Weniger Menüpunkte, weniger Komplexität. Ideal für Teams, die "nur Sales" brauchen
- HubSpot-Vorteil: Deutlich mehr Bereiche wie Marketing, Service, Landing Pages, Ads und Social Media. Das Menü ist voller, dafür kannst du mehr damit machen
Pipedrive wirkt im ersten Moment einfacher, weil es weniger kann. Das hat zwei Seiten: Es lenkt weniger ab, wächst aber auch weniger mit, wenn dein Team größer wird.
Wie gut ist die Automatisierung in Pipedrive vs. HubSpot?
Automatisierung ist der Bereich, in dem sich die Tools am stärksten unterscheiden. Pipedrive bietet solide Basis-Automationen. HubSpot geht deutlich tiefer, mit komplexen Workflows, Verzweigungen und objektübergreifenden Automationen.
Automatisierung: Pipedrive vs. HubSpot
Pipedrive
- Basis-Workflows mit Triggern & Aktionen
- E-Mails senden, Aufgaben erstellen
- Daten bereinigen, Kontakte zuweisen
- Keine Wenn-Dann-Verzweigungen
- Keine objektübergreifenden Workflows
- Reicht für einfache Sales-Prozesse
HubSpot
- Komplexe Workflows mit Verzweigungen
- Wenn-Dann-Logik (If/Then Branches)
- Objektübergreifend (Kontakt → Deal → Unternehmen)
- Lead-Rotation nach Regeln (z.B. nach Land)
- Marketing + Sales Automationen kombiniert
- API-Integration in Workflows (Data Hub)
Pipedrive hat uns hier positiv überrascht, die Automatisierung deckt die Basics ab. Für einfache Abläufe wie "Wenn Deal erstellt → Aufgabe anlegen → E-Mail senden" reicht Pipedrive völlig aus. Musst du komplexere Prozesse abbilden, etwa Lead-Routing nach Land, Marketing-Qualifizierung mit automatischer Übergabe an den Vertrieb oder eine ERP-Anbindung, brauchst du HubSpot Workflows.
Was kann Pipedrive vs. HubSpot beim Reporting?
Beim Reporting liegt HubSpot klar vorne, und das hat einen technischen Grund: HubSpot verknüpft mehr Objekte und Datenquellen und kann deshalb komplexere Berichte erstellen. Pipedrive Reports sind auf Sales-Daten fokussiert und für diesen Zweck ausreichend.
| Reporting-Feature | Pipedrive | HubSpot |
|---|---|---|
| Sales-KPIs | ✅ Deal-Wert, Conversion, Dauer | ✅ Gleich + erweitert |
| Cross-Object Reports | ❌ Begrenzt auf ein Objekt | ✅ Kontakte × Deals × Unternehmen |
| Marketing Attribution | ❌ Nicht verfügbar | ✅ Multi-Touch Attribution |
| Custom Report Builder | Basis-Reports | Drag-and-Drop Report Builder |
| Dashboards | ✅ Fertige Templates | ✅ Vollständig anpassbar |
Ein konkretes Beispiel: "Zeig mir den Verlustgrund aller verlorenen Deals, kombiniert mit der ursprünglichen Lead-Quelle des Unternehmens." In HubSpot ist das ein einzelner Report. In Pipedrive geht es nicht, weil die Objekte dort weniger tief verknüpft sind. In der Aufzeichnung unseres Reports-Workshops zeigen wir dir, wie du solche Reports in HubSpot baust.
Wann lohnt sich Pipedrive und wann HubSpot?
Pipedrive lohnt sich für kleine reine Sales-Teams ohne komplexe Automationen, HubSpot ab etwa 5 Vertriebsmitarbeitern, bei vielen Lead-Quellen oder wenn Marketing und Sales in einem Tool laufen sollen. Der Preis allein entscheidet selten. Unsere Empfehlung aus der Praxis:
- Teamgröße 1 bis 3: Pipedrive reicht, wenn du "nur" ein Sales-CRM brauchst
- Teamgröße 5+: HubSpot wird durch Automationen, Routing und Reporting deutlich wertvoller
- Viele Lead-Quellen: HubSpot, weil Attribution und Quellentracking nativ integriert sind
- Marketing + Sales: HubSpot, weil beides auf derselben Plattform läuft. Details im HubSpot Guide
- Nur Sales: Pipedrive, wenn du bewusst auf Marketing verzichtest
- Enterprise/API: HubSpot, weil Data Hub und die API mehr Flexibilität bieten
Welches CRM solltest du wählen?
Pipedrive ist ein gutes Sales-CRM für kleine Teams, die eine einfache Alternative zu Excel suchen. HubSpot ist die bessere Wahl, sobald du wächst, Marketing integrieren willst oder komplexe Prozesse abbilden musst. Unsere Kundenprojekte zeigen, warum sich der Wechsel lohnt, zum Beispiel bei ARONA. Preislich liegen beide bei gleichwertigem Setup nahezu gleichauf. Alle Details zu den HubSpot Kosten findest du in unserem separaten Artikel. Beim Wechsel mit Datenmigration, mehreren Teams und Integrationen bündelt eine HubSpot Agentur für den Mittelstand die Planung und Umsetzung. Für ein professionelles HubSpot Setup oder ein CRM-Audit stehen wir als laufender Partner zur Verfügung.
Unsere Empfehlung: Wenn du diese Entscheidung gerade triffst, starte mit dem HubSpot CRM im Überblick. Es kostet nichts, hat mehr Funktionen als Pipedrives Einstiegstarif und lässt sich später um Hubs erweitern, ohne dass du das CRM wechseln musst.
Häufige Fragen: Pipedrive vs. HubSpot
Was ist der Unterschied zwischen Pipedrive und HubSpot?
Pipedrive ist ein reines Sales-CRM mit Fokus auf Pipeline-Management. HubSpot ist eine All-in-One-Plattform mit Marketing, Sales, Service, Content und Data Hub. Den größten Unterschied siehst du bei Automatisierung und Reporting: HubSpot bietet Workflows mit Verzweigungen und objektübergreifende Berichte, Pipedrive deckt die Basics für einfache Sales-Prozesse ab.
Ist Pipedrive günstiger als HubSpot?
In der Lizenz ja: Pipedrive Premium kostet 59 € pro Nutzer und Monat (jährlich), HubSpot Sales Hub Professional ca. 100 € pro Lizenz und Monat (Listenpreis, plus einmalig 1.470 € Onboarding). Mit den nötigen Pipedrive Add-ons für Formulare, Webbesucher und E-Mails wird der Abstand kleiner. Stand September 2026, aktuelle Preise auf den Seiten der Anbieter.
Ist HubSpot Sales Hub oder Pipedrive besser für mittelständische Vertriebsteams?
Ab etwa 5 Vertriebsmitarbeitern ist meist HubSpot die bessere Wahl. Automationen, Lead-Routing und Reporting werden dann deutlich wertvoller, und bei vielen Lead-Quellen sind Attribution und Quellentracking nativ integriert. Pipedrive reicht für Teams mit 1 bis 3 Leuten, die nur ein Sales-CRM brauchen und Marketing extern abbilden.
Kann ich von Pipedrive zu HubSpot wechseln?
Ja. HubSpot bietet ein natives Migrationstool für Pipedrive. Kontakte, Unternehmen, Deals und Aktivitäten lassen sich importieren. Die Migration dauert je nach Datenmenge und Bereinigungsbedarf 1 bis 3 Wochen. Wir empfehlen, vorher die Daten zu bereinigen und ein Property-Mapping zu erstellen.
Hat Pipedrive Marketing-Funktionen?
Nur begrenzt. Über das kostenpflichtige Campaigns Add-on kannst du einfache E-Mails senden. Für Formulare, Landing Pages, Social Media, Ads oder komplexe Automationen brauchst du zusätzliche Tools. In HubSpot ist das alles auf einer Plattform enthalten.
Welches CRM ist einfacher zu bedienen?
Pipedrive ist im ersten Moment einfacher, weil es weniger Funktionen hat und sich rein auf Sales konzentriert. HubSpot hat eine steilere Lernkurve, weil die Plattform mehr kann. Nutzt du nur den Vertriebsteil, ist die Bedienung beider Tools vergleichbar.
Kann ich HubSpot kostenlos testen?
Ja, und zwar dauerhaft. Das kostenlose HubSpot CRM erlaubt bis zu 2 Benutzer und bis zu 1.000 Kontakte mit grundlegenden Features. Pipedrive bietet eine 14-Tage-Testversion. Danach musst du zahlen oder verlierst den Zugang. Details in unserem Kosten-Guide.
Für welche Branche eignet sich welches Tool?
Pipedrive funktioniert gut für Branchen mit einfachen, kurzen Sales-Zyklen (z.B. lokale Dienstleister, Freelancer). HubSpot eignet sich besser für B2B-Unternehmen mit längeren Vertriebszyklen, mehreren Entscheidungsträgern und der Notwendigkeit, Marketing und Sales zu verknüpfen.