Für die meisten Unternehmen bis 500 Mitarbeiter ist HubSpot die günstigere und schneller eingeführte Wahl. Salesforce lohnt sich vor allem bei sehr komplexen Vertriebsprozessen und einem eigenen Admin-Team. Salesforce ist im Enterprise-Segment stark vertreten, HubSpot zählt laut eigenem Quartalsbericht über 300.000 Kunden (Stand Juni 2026). Wir vergleichen beide Plattformen aus eigener Praxis, mit echten Preisen, einer TCO-Rechnung und einer Empfehlung nach Teamgröße.

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Transparenz-Hinweis: Als HubSpot Gold Partner kennen wir HubSpot naturgemäß besser als Salesforce. Wir arbeiten trotzdem regelmäßig mit Salesforce: beim letzten Arbeitgeber täglich mit Salesforce und Pardot, und in Kundenprojekten verbinden wir beide Systeme über die native Integration. Dieser Vergleich basiert auf Hands-on-Erfahrung mit beiden Tools.

Kurze Antwort

Im Vergleich Salesforce vs. HubSpot ist HubSpot für die meisten Unternehmen bis 500 Mitarbeiter die günstigere und schneller eingeführte Wahl. Salesforce Sales Cloud Core kostet 195€ pro User und Monat, HubSpot Sales Hub Professional 100€ pro Lizenz (Listenpreise, Stand September 2026). Salesforce lohnt sich vor allem bei sehr komplexen Vertriebsprozessen und einem eigenen Admin-Team.

  • Setup: HubSpot 2 bis 6 Wochen, Salesforce 3 bis 6 Monate
  • Salesforce-Admin kostet 70.000 bis 120.000€ im Jahr
  • TCO für 10 User über 3 Jahre: HubSpot um ein Vielfaches günstiger

Was unterscheidet Salesforce und HubSpot grundlegend?

Salesforce und HubSpot unterscheiden sich vor allem in ihrer Herkunft und in der Objektstruktur. Salesforce ist als Enterprise-CRM gestartet und für komplexe, stark anpassbare Vertriebsprozesse gebaut. HubSpot begann als Marketing-Tool und hat sich zur All-in-One-Plattform mit CRM, Marketing, Sales, Service und Content Management entwickelt.

Der wichtigste Strukturunterschied liegt in der Objektstruktur. In Salesforce gibt es ein eigenes Lead-Objekt. Leads kommen rein, werden qualifiziert, und erst dann wird daraus ein Kontakt, ein Account (Unternehmen) und eine Opportunity erstellt. Das ist ein expliziter Konvertierungsschritt. In HubSpot erstellst du zuerst einen Kontakt und ein Unternehmen. Das Lead-Objekt gibt es erst seit Kurzem, es sitzt zwischen Kontakt und Deal. Dieser Unterschied prägt die tägliche Arbeit im CRM stark.

Salesforce Startseite mit Lead-Übersicht, Opportunities und Dashboard
Salesforce Startseite: Leads, Opportunities und Berichte auf dem Dashboard
  • Salesforce: Lead → Konvertierung → Kontakt + Account + Opportunity. Enterprise-fokussiert, extrem anpassbar, aber komplex
  • HubSpot: Kontakt → Lead → Deal. All-in-One mit Marketing, Sales, Service. Intuitiver, aber weniger granulare Kontrolle im Enterprise-Bereich
  • Gemeinsamkeit: Beide bieten Kontakt-Detailansicht (links Daten, Mitte Aktivitäten, rechts Verknüpfungen), Pipeline-Boards im Kanban-Stil und E-Mail-Integration mit Gmail/Outlook
Salesforce Leads-Listenansicht mit allen offenen Leads, Firmen und Lead-Status
Salesforce Lead-Verwaltung: Alle offenen Leads in der Listenansicht mit Status und Erstelldatum

Die Menüführung zeigt den Unterschied deutlich. Salesforce hat links eine fokussierte Navigation mit Kontakte, Accounts, Vertrieb, Service. HubSpot zeigt auch andere Hubs wie Marketing, Formulare, Social Media und E-Mails, selbst wenn du nur Sales nutzt. Das wirkt anfangs voll, deckt aber mehr ohne Zusatztools ab. Für eine detaillierte Übersicht aller HubSpot CRM Funktionen haben wir einen separaten Artikel. Für Teams, die ein schlankeres Tool suchen, haben wir auch Monday CRM vs. HubSpot verglichen.

HubSpot Lead Management: Lead-Objekt mit Status, Pipeline und Kontaktzuordnung
HubSpot Lead-Management. Quelle: hublead.io

Was kostet Salesforce vs. HubSpot wirklich?

Salesforce Sales Cloud kostet in der Edition Core 195€ pro User und Monat, HubSpot Sales Hub Professional 100€ pro Lizenz und Monat (90€ bei jährlicher Vorauszahlung). Beides sind Listenpreise, Stand September 2026. Die Lizenz ist aber nur ein kleiner Teil der Rechnung. Aussagekräftig wird der Vergleich erst mit der Total Cost of Ownership (TCO): Lizenz plus Implementierung, Admin-Personal, Schulung und laufende Kosten.

Kostenposition Salesforce HubSpot
Lizenz (10 User, jährlich) ~23.400€/Jahr (Core) ~10.800€/Jahr (Sales Pro)
Implementierung 75.000 bis 150.000€ 5.000 bis 25.000€
Admin-Personal (Vollzeit) 70.000 bis 120.000€/Jahr Nicht nötig (Self-Service)
Schulung 5.000 bis 15.000€ 1.000 bis 5.000€ (+ HubSpot Academy)
Laufende Anpassungen 15.000 bis 40.000€/Jahr 2.000 bis 8.000€/Jahr
TCO Jahr 1 ~188.400 bis 348.400€ ~18.800 bis 48.800€
TCO 3 Jahre ~405.200 bis 715.200€ ~44.400 bis 86.400€

Schätzung für ein mittelständisches Unternehmen mit 10 Sales-Usern. Lizenzen: Salesforce Sales Cloud Core (195€) und HubSpot Sales Hub Professional (90€ bei jährlicher Vorauszahlung), Listenpreise Stand: September 2026. Salesforce listet auf der Preisseite inzwischen die Editionen Starter Suite, Pro Suite, Core, Advanced und Max. Implementierung, Admin, Schulung und Anpassungen sind Schätzwerte aus unserer Projekterfahrung. Quellen: salesforce.com, hubspot.com, saascrmreview.com.

Screenshot der Salesforce Preisseite mit den Sales Cloud Editionen
Screenshot der Salesforce Preisübersicht, Preise zum Aufnahmezeitpunkt
Screenshot der HubSpot Sales Hub Preisseite mit Free Tools, Starter und Professional
Screenshot der HubSpot Sales Hub Preisübersicht, Preise zum Aufnahmezeitpunkt. Quelle: hubspot.com
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Rechenbeispiel: Ein Unternehmen mit 10 Sales-Usern zahlt bei Salesforce Sales Cloud Core ~23.400€/Jahr Lizenz. Dazu kommen ein Vollzeit-Admin für 70.000 bis 120.000€/Jahr und eine Implementierung für 75.000 bis 150.000€. Bei HubSpot sind es ~10.800€/Jahr Lizenz und 5.000 bis 25.000€ Implementierung, einen dedizierten Admin brauchst du nicht. Über drei Jahre ist HubSpot in dieser Rechnung um ein Vielfaches günstiger. Alle Details zu den HubSpot Kosten haben wir separat aufgeschlüsselt.

HubSpot CRM Datenmodell mit allen Objekten und Verknüpfungen
Das HubSpot Datenmodell ist schlanker als das von Salesforce und reicht für die meisten B2B-Unternehmen aus.

Wie komplex ist die Einrichtung von Salesforce und HubSpot im Vergleich?

HubSpot ist in 2 bis 6 Wochen eingerichtet, ein Salesforce-Projekt dauert 3 bis 6 Monate und braucht einen zertifizierten Admin oder Partner. Salesforce ist wie ein leeres Grundstück: Du kannst alles bauen, musst es aber auch selbst bauen. HubSpot ist eher ein bezugsfertiges Haus, in das du sofort einziehst und das du danach umbaust.

In Salesforce musst du dir alles custom festlegen: Welche Bereiche sichtbar sind, welche Reports angezeigt werden, wie die Navigation aufgebaut ist. Viele Bereiche sind in der Standard-Ansicht gar nicht sichtbar, zum Beispiel Berichte. Die musst du manuell aktivieren und konfigurieren. Das gibt dir viel Freiheit, setzt aber Erfahrung voraus.

Salesforce Lead-Detailansicht mit Stages Neu, Kontaktiert, Nurturing, Unqualifiziert
Salesforce Lead: Qualifizierungsstufen von Neu bis Konvertiert
  • Salesforce Setup-Zeit: 3 bis 6 Monate für ein Enterprise-Projekt. Dafür brauchst du einen zertifizierten Salesforce-Administrator oder Implementierungspartner. Kosten: 75.000 bis 150.000€
  • HubSpot Setup-Zeit: 2 bis 6 Wochen für ein vergleichbares Projekt. Das geht intern, eine Agentur kann optional unterstützen. Kosten: 5.000 bis 25.000€
  • Lernkurve: Salesforce hat eine deutlich steilere Lernkurve. Die HubSpot Academy bietet kostenlose Zertifizierungen, Salesforce Trailhead ist ebenfalls gut. Die Plattform selbst ist bei Salesforce aber komplexer
Praxis-Tipp: Bei Salesforce ist ein dedizierter Admin quasi Pflicht. In Deutschland kostet ein Salesforce-Administrator 70.000 bis 120.000€/Jahr. Bei HubSpot können Marketing- oder Sales-Manager das System selbst verwalten, das spart eine Vollzeitstelle. Wenn du gerade vor der Entscheidung stehst, helfen wir mit einem CRM-Audit bei der Bewertung.

Hat Salesforce oder HubSpot die besseren Automationen?

Beide Tools können komplexe Workflows abbilden. Der Unterschied liegt darin, wer sie bauen kann: Salesforce Flows sind deutlich technischer und schwerer zu bedienen als HubSpot Workflows.

Automatisierung: Salesforce vs. HubSpot

Salesforce Flows

  • Extrem leistungsfähig und flexibel
  • Vorgefertigte Flow-Templates vorhanden
  • Sehr technisch und schwer verständlich
  • Beschreibungen teils Englisch, teils Deutsch
  • Erfordert Admin-Expertise oder Entwickler
  • Apex Code für komplexe Logik möglich

HubSpot Workflows

  • Visueller Drag-and-Drop Builder
  • Wenn-Dann-Verzweigungen ohne Code
  • Objektübergreifend (Kontakt → Deal → Unternehmen)
  • Marketing + Sales Automationen kombiniert
  • Von Marketing-Managern bedienbar
  • Code- und API-Aktionen über Data Hub (früher Operations Hub)
HubSpot Workflow mit Trigger, Verzögerung und Aufgaben-Erstellung
HubSpot Workflow: Trigger, Verzögerungen und Aktionen visuell verknüpft

Aus dem Video: Salesforce Flows waren "immer so ein bisschen schwierig zu verstehen, was konkret gemeint ist, war sehr technisch". Die HubSpot Workflows sind dagegen visuell aufgebaut und für Marketing- und Sales-Teams ohne technisches Know-how bedienbar. Wer sich für die HubSpot Sales Hub Automationen im Detail interessiert, findet alles in unserem Sales Hub Guide.

HubSpot Sales Pipeline Gesamtübersicht
Die HubSpot Sales Pipeline lässt sich ohne dedizierten Admin bedienen.

Wie schneidet das Reporting von Salesforce und HubSpot ab?

Beim Reporting liegen beide Plattformen auf Enterprise-Niveau. Salesforce bietet sehr weit anpassbares Reporting, das aber einen Admin braucht. HubSpot bietet einen intuitiven Report Builder, den auch Nicht-Techniker bedienen können.

Reporting-Feature Salesforce HubSpot
Custom Report Builder ✅ Extrem flexibel (SOQL-basiert) ✅ Drag-and-Drop Builder
Cross-Object Reports ✅ Über alle Objekte ✅ Kontakte x Deals x Unternehmen
Marketing Attribution ✅ Mit Marketing Cloud (Aufpreis) ✅ Nativ mit Multi-Touch Attribution
Dashboards ✅ Vollständig anpassbar ✅ Vollständig anpassbar
AI-Insights ✅ Einstein AI (Aufpreis) ✅ Breeze-Assistent inklusive, KI-Agents verbrauchen HubSpot-Guthaben
Bedienbarkeit ❌ Erfordert Admin-Kenntnisse ✅ Self-Service für alle Teams

Ein konkretes Beispiel: In Salesforce kannst du Berichte erstellen und auf dem Dashboard anzeigen: wie viel Umsatz gewonnen wurde, welche Tasks offen sind, was zuletzt passiert ist. Diese Seite musst du dir aber komplett selbst konfigurieren. In HubSpot bekommst du sofort sinnvolle Standard-Dashboards, die du dann anpassen kannst. Aktuelle Nutzerbewertungen beider Tools findest du im Vergleich auf G2.

HubSpot Kontakt-Detailansicht mit Aktivitäten, Notizen und Workflow-Historie
HubSpot Kontakt-Detailansicht: Aktivitäten, Notizen und Workflow-Historie auf einen Blick

Wann lohnt sich Salesforce und wann HubSpot?

HubSpot lohnt sich für Unternehmen mit 5 bis 500 Mitarbeitern ohne eigenen Admin, Salesforce für Unternehmen ab 200 Mitarbeitern mit extrem komplexen Prozessen und eigenem Admin-Team. Die TCO fällt klar zugunsten von HubSpot aus. Den Ausschlag gibt trotzdem, was dein Unternehmen braucht: sehr weitgehende Enterprise-Anpassbarkeit oder eine Plattform, mit der dein Team sofort arbeiten kann.

Salesforce wählen, wenn: Du 200+ Mitarbeiter hast, extrem komplexe Vertriebsprozesse mit Custom Objects abbilden musst, ein dediziertes CRM-Admin-Team leisten kannst und bereits stark im Salesforce-Ökosystem investiert bist. Typisch: Enterprise mit 1.000+ Mitarbeitern und eigener IT-Abteilung.
HubSpot wählen, wenn: Du 5-500 Mitarbeiter hast, Marketing und Sales auf einer Plattform brauchst, schnell produktiv sein willst und keinen Vollzeit-Admin einstellen möchtest. Typisch: Mittelstand und Scale-ups, die wachsen und dabei mit einer kleinen IT auskommen wollen. Wenn Daten, Prozesse und Integrationen aus Salesforce übernommen werden, plant eine HubSpot Agentur den Wechsel und koordiniert die Umsetzung. Details zu einem professionellen HubSpot Setup findest du bei uns.
  • Team bis 50 User: HubSpot. Die TCO ist 4 bis 7-mal günstiger, die Einrichtung 5-mal schneller, und du brauchst keinen dedizierten Admin
  • Team 50-200 User: Kommt auf die Komplexität an. HubSpot Enterprise schafft auch das. Bei extrem angepassten Prozessen wird Salesforce interessant
  • Team 200+ User: Salesforce hat Vorteile bei sehr feiner Rechteverwaltung und Custom Objects. HubSpot Enterprise gewinnt hier aber zunehmend Kunden dazu
  • Marketing + Sales: HubSpot, weil alles nativ integriert ist. Bei Salesforce brauchst du die Marketing Cloud (separates Produkt, separater Vertrag). Mehr dazu in unseren HubSpot Guide
  • Budget-bewusst: Wenn du ein günstigeres CRM suchst, schau dir auch unseren Pipedrive vs. HubSpot Vergleich und die HubSpot Alternativen im Überblick an. Pipedrive ist preislich zwischen Monday und HubSpot positioniert
HubSpot Deal Detail mit Activity Timeline und Verknüpfungen
Die Deal-Detailansicht in HubSpot zeigt Aktivitäten, Kontakte und Unternehmen ohne Admin-Konfiguration.

Lohnt sich eine Migration von Salesforce zu HubSpot?

Immer mehr Unternehmen migrieren von Salesforce zu HubSpot. Die häufigsten Gründe sind zu hohe TCO, die Abhängigkeit vom Salesforce-Admin und die Feststellung, dass ein großer Teil der Funktionen ungenutzt bleibt. HubSpot bietet native Migrationswerkzeuge und eine dokumentierte Salesforce-Migration.

  • Datenmigration: Kontakte, Unternehmen, Deals und Aktivitäten lassen sich über den nativen HubSpot-Import oder spezialisierte Migrationstools übertragen
  • Property Mapping: Salesforce Custom Fields müssen auf HubSpot Properties gemappt werden. Bei 50+ Custom Fields empfehlen wir professionelle Unterstützung
  • Zeitrahmen: Eine typische Migration dauert 4 bis 8 Wochen inklusive Datenbereinigung, Mapping, Import und Testing
  • Hybridlösung: Du kannst beide Tools parallel nutzen. HubSpot bietet eine native Salesforce-Integration für bidirektionale Synchronisation. Wir haben das in Kundenprojekten implementiert und dazu ein separates Video aufgenommen

Migration von Salesforce zu HubSpot

  1. 1DatenbereinigungAltdaten vor dem Import aufräumen
  2. 2MappingCustom Fields auf HubSpot Properties
  3. 3ImportKontakte, Unternehmen, Deals, Aktivitäten
  4. 4TestingErgebnis vor dem Umstieg prüfen
Typisch sind 4 bis 8 Wochen, bei 50+ Custom Fields lohnt sich Unterstützung beim Mapping.
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Unsere Empfehlung: Wenn du aktuell vor der CRM-Entscheidung stehst, starte mit dem kostenlosen HubSpot CRM. Du kannst es mit bis zu 2 Benutzern und 1.000 Kontakten testen, bei Bedarf um Hubs erweitern und falls nötig später Salesforce dazuschalten. In der Aufzeichnung unseres Reports-Workshops zeigen wir dir, wie du Reports baust, die dein Team wirklich nutzt. Unsere Kundenprojekte wie ARONA zeigen den Unterschied in der Praxis. Für deinen konkreten Fall kannst du einen 20 Minuten Call mit uns buchen.

Häufige Fragen: Salesforce vs. HubSpot

Ist HubSpot wirklich günstiger als Salesforce?

Ja, deutlich. Bei vergleichbarem Setup mit 10 Usern liegt die TCO über 3 Jahre in unserer Beispielrechnung bei HubSpot bei rund 44.000 bis 86.000€, bei Salesforce bei rund 405.000 bis 715.000€. Den größten Unterschied macht der Admin: Salesforce braucht einen Vollzeit-Admin (70.000 bis 120.000€/Jahr), HubSpot nicht.

Kann HubSpot Enterprise-Anforderungen erfüllen?

Ja. HubSpot Enterprise bietet Custom Objects, erweiterte Berechtigungen, Partitioning und API-Zugriff. HubSpot hat weltweit über 300.000 Kunden, darunter auch größere Mittelständler und Konzerne. Für die meisten Unternehmen bis 500 Mitarbeiter reicht HubSpot aus.

Wie unterscheidet sich die Objektstruktur?

In Salesforce: Lead → Konvertierung → Kontakt + Account + Opportunity. In HubSpot: Kontakt → Lead → Deal. Salesforce hat ein dediziertes Lead-Objekt mit Qualifizierungsstufen und expliziter Konvertierung. HubSpot hat das Lead-Objekt erst kürzlich eingeführt, es sitzt zwischen Kontakt und Deal.

Brauche ich für Salesforce einen Admin?

In der Praxis ja. Salesforce ist stark konfigurierbar, aber fast nichts funktioniert out-of-the-box. Berichte, Dashboards, Automationen und Felder richtest du manuell ein. Ein zertifizierter Salesforce-Admin kostet 70.000 bis 120.000€/Jahr. HubSpot läuft ohne dedizierten Admin.

Kann ich von Salesforce zu HubSpot migrieren?

Ja. HubSpot bietet native Migrationswerkzeuge für Salesforce-Daten. Kontakte, Unternehmen, Deals und Aktivitäten lassen sich importieren. Eine typische Migration dauert 4 bis 8 Wochen. Alternativ nutzt du beide Systeme über die native Integration parallel.

Welches CRM hat bessere Automationen?

Beide sind leistungsfähig. Salesforce Flows sind sehr flexibel, aber technisch komplex und brauchen Admin-Wissen. HubSpot Workflows sind visuell aufgebaut, und Marketing- und Sales-Manager bedienen sie ohne Code-Kenntnisse.

Wie schneiden beide CRMs bei Nutzerbewertungen ab?

Auf G2 schneidet HubSpot bei Bedienbarkeit und Support besser ab, Salesforce punktet bei Reporting und Integrationen. Die Werte ändern sich laufend, deshalb lohnt der Blick in den aktuellen Vergleich auf G2.

Salesforce oder HubSpot: Welches CRM passt besser für den Mittelstand?

Für die meisten Mittelständler bis 500 Mitarbeiter passt HubSpot besser. Die TCO ist in unserer Rechnung um ein Vielfaches günstiger, die Einführung dauert 2 bis 6 Wochen statt 3 bis 6 Monate, und du brauchst keinen Vollzeit-Admin. Bei 50 bis 200 Usern entscheidet die Komplexität. Salesforce lohnt sich bei extrem angepassten Prozessen mit Custom Objects und einem eigenen Admin-Team.