Monday CRM passt zu kleinen Teams mit 1 bis 5 Leuten, die eine einfache Sales-Pipeline wollen und wenig Budget haben. HubSpot passt ab 5+ Vertriebsmitarbeitern und immer dann, wenn Marketing, verzweigte Automationen und Sequenzen dazukommen. Monday CRM ist ein schlankes Sales-Tool aus der Projektmanagement-Welt, HubSpot eine Plattform für Marketing, Sales und Service. Wir vergleichen Aufbau, Kosten, Datenmanagement und Automatisierung. Grundlage sind 90+ Kundenprojekte und ein Hands-on-Test beider Tools.
Transparenz-Hinweis: Als HubSpot Gold Partner arbeiten wir seit 9+ Jahren mit HubSpot. Für diesen Vergleich haben wir Monday CRM Pro in einem Testkonto durchgespielt. Wir vergleichen so objektiv wie möglich. Unsere Erfahrung mit HubSpot ist trotzdem deutlich tiefer.
Monday CRM passt zu kleinen Teams mit 1 bis 5 Leuten, die eine einfache Sales-Pipeline und wenig Budget haben. HubSpot passt ab 5+ Vertriebsmitarbeitern und sobald Marketing, verzweigte Automationen und Sequenzen dazukommen. Bei 5 Usern kostet Monday CRM Pro 140 € pro Monat, HubSpot Sales Hub Professional 450 € bei jährlicher Vorauszahlung.
- Monday nur als 14-Tage-Test, HubSpot CRM dauerhaft kostenlos
- Monday ohne Workflow-Verzweigungen und ohne Sequenzen
- HubSpot bildet Marketing und Sales auf einer Plattform ab
Was ist der Unterschied zwischen Monday CRM und HubSpot?
Monday CRM ist ein reines Sales-Tool für Pipeline-Management und einfache Vertriebsprozesse. Es kommt aus der Projektmanagement-Welt und bringt visuelle Board-Ansichten mit. HubSpot ist eine komplette CRM-Plattform mit Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub, Content Hub und Operations Hub. Das macht den Vergleich schwierig: Monday deckt nur Sales ab, HubSpot kann das gesamte Unternehmen abbilden.
Trotzdem stehen viele Teams genau vor dieser Entscheidung. Meist lautet die Frage: Reicht eine einfache, günstige Sales-Lösung, oder brauche ich eine Plattform, die mit dem Unternehmen wächst? Auch Pipedrive haben wir in einem detaillierten 5-Punkte-Vergleich analysiert. Die Antwort hängt von fünf Faktoren ab.
Wie unterscheiden sich Monday CRM und HubSpot in Aufbau und Bedienung?
Monday CRM ist minimalistisch aufgebaut, HubSpot hat als Plattform deutlich mehr Bereiche. Links stehen Navigation, Pipeline, Leads, Kontakte und Unternehmen. Mehr Menüpunkte gibt es nicht. HubSpot hat deutlich mehr Bereiche: Listen, Zielaccounts, Postfächer, Marketing-Inhalte, Werbeanzeigen, Webseiten, Service, Automationen und Berichte.
Das kann am Anfang überfordern. Manche Kunden sagen uns: "Ich weiß gar nicht, wo ich die Einstellungen finde." Bei Monday passiert das seltener, weil es weniger gibt. Genau das begrenzt Monday aber auch.
- Monday CRM: Schlanke Navigation für Sales mit Pipeline, Leads, Kontakten und Unternehmen
- HubSpot: Volle Plattform mit Marketing, Sales, Service, Webseiten, Ads, Listen, Postfächern und mehr, entsprechend mehr Navigationspunkte
- Kontaktansicht: Beide zeigen links Daten, in der Mitte Aktivitäten. HubSpot zeigt zusätzlich Marketing-Aktivitäten, Workflow-Logs und Objekt-Verknüpfungen
- Pipeline: Visuell fast identisch: ein Kanban-Board mit Deal-Karten, die du zwischen Phasen schiebst
Ein konkreter Unterschied in der Kontaktansicht: Bei Monday kannst du E-Mails versenden, Updates schreiben und Dateien hochladen. Bei HubSpot kannst du zusätzlich Anrufe direkt aus dem CRM tätigen, Aufgaben für Kollegen planen, Meeting-Links nutzen und alle Marketing-Interaktionen sehen, also Formular-Submissions, E-Mail-Öffnungen und Seitenbesuche. Die rechte Seite in HubSpot zeigt Verknüpfungen zu anderen Objekten, was bei Monday fehlt.
Was kostet Monday CRM vs. HubSpot?
Monday CRM kostet 12 € (Basic) bis 28 € (Pro) pro User und Monat bei jährlicher Abrechnung, HubSpot Sales Hub ab ca. 20 € (Starter) bis 100 € (Professional). Bei reinem Sales-Einsatz ist Monday CRM damit deutlich günstiger. Wie der Vergleich ausgeht, hängt davon ab, welche Funktionen du brauchst.
| Plan / Tier | Monday CRM | HubSpot Sales Hub |
|---|---|---|
| Kostenlos | ❌ Nur 14-Tage-Test | ✅ Dauerhaft kostenlos (bis zu 2 User, 1.000 Kontakte) |
| Einstieg | 12€/User/Monat (Basic, jährlich) | ab ca. 20€/User/Monat (Starter, Listenpreis) |
| Professional | 28€/User/Monat (Pro, jährlich) | 100€/User/Monat (Professional, 90€ bei jährlicher Vorauszahlung) |
| 5 User Pro/Professional | 140€/Monat | 450€/Monat (jährlich), 500€ Liste |
| Onboarding-Gebühr | ❌ Keine | ca. 1.470€ einmalig (Sales Hub Professional) |
| Mindestlaufzeit | Monatlich kündbar | Ab Professional: Jahresvertrag |
Monday: Preise bei jährlicher Abrechnung, Stand März 2026. HubSpot: Listenpreise, Stand September 2026. Quellen: monday.com, hubspot.de. Minimale Seat-Anzahl bei Monday: 3.
Der Preisunterschied ist klar: Monday CRM Pro mit 5 Usern kostet 140€/Monat, HubSpot Sales Hub Professional mit 5 Usern liegt bei 450€/Monat bei jährlicher Vorauszahlung, also mehr als dreimal so viel. Dazu kommt bei HubSpot eine einmalige Onboarding-Gebühr von ca. 1.470€.
Dafür bietet HubSpot ein dauerhaft kostenloses CRM mit bis zu 2 Usern, bis zu 1.000 Kontakten und Basis-Features. Monday hat nur einen 14-Tage-Test. Und in den HubSpot-Kosten sind Features enthalten, die bei Monday gar nicht existieren: Marketing-Automationen, Sequenzen, Lead-Scoring, Custom Reports und Meeting-Tools.
Wichtig: Vergleiche mehr als den Listenpreis. Bei Monday CRM zahlst du weniger und bekommst deutlich weniger Funktionen. Wenn du für gleichwertige Features bei Monday zusätzliche Tools brauchst (E-Mail-Marketing, Formulare, Reporting), steigen die Gesamtkosten schnell.
Wie unterscheiden sich Datenmodell und Datenmanagement bei Monday CRM und HubSpot?
Beim Datenmanagement unterscheiden sich Monday CRM und HubSpot stark: Monday startet leer, HubSpot bringt Hunderte vordefinierte Eigenschaften mit. Ein neues Monday-Konto hat kaum vordefinierte Eigenschaften. Du legst alles selbst an. HubSpot erstellt dagegen standardmäßig über 260 Kontakt-Eigenschaften, 90+ Deal-Eigenschaften und 100+ Unternehmens-Eigenschaften.
Datenmanagement: Monday CRM vs. HubSpot
Monday CRM Datenmodell
- Kaum vordefinierte Eigenschaften
- Du erstellst alles selbst
- Weniger Komplexität, weniger Fehlerquellen
- Daten bleiben von Anfang an sauber
- Einfaches Hinzufügen neuer Spalten
- Begrenzte Objekt-Verknüpfungen
HubSpot Datenmodell
- 260+ Kontakt-Eigenschaften ab Start
- 90+ Deal-Eigenschaften vordefiniert
- Kann überfordern (Eigenschaft falsch nutzen)
- Dafür sofort einsatzbereit für komplexe Prozesse
- Tiefe Objekt-Verknüpfungen (Kontakt-Deal-Unternehmen)
- Pflichtfelder und Validierung pro Phase
In der Praxis sehen wir bei HubSpot regelmäßig das Problem, dass Kunden die vordefinierten Eigenschaften falsch nutzen oder gar nicht wissen, welche sie verwenden sollen. Nach 2 bis 3 Jahren sind die Daten dann unbrauchbar. Bei Monday passiert das seltener, weil du alles bewusst selbst aufbaust. Sobald du komplexe Prozesse brauchst, etwa Pflichtfelder pro Deal-Phase oder Cross-Object-Reporting, fehlen Monday die Werkzeuge.
Welches CRM automatisiert besser, Monday CRM oder HubSpot?
HubSpot automatisiert deutlich mehr als Monday CRM, hier liegen die beiden Tools funktional am weitesten auseinander. Monday CRM bietet einfache Wenn-Dann-Automationen: Wenn etwas passiert, wird eine Aktion ausgelöst. HubSpot hat komplexe Workflows mit Wenn-Dann-Verzweigungen und objektübergreifende Automationen.
Automatisierung: Monday CRM vs. HubSpot
Monday CRM Automationen
- Einfache Wenn-Dann-Automationen
- Benachrichtigungen, Status-Änderungen
- E-Mails senden, Aufgaben erstellen
- Keine Wenn-Dann-Verzweigungen
- Keine Sequenzen (Follow-up-Ketten)
- 25.000 Aktionen/Monat (Standard), 100.000 (Pro)
HubSpot Automationen
- Komplexe Workflows mit Verzweigungen
- Wenn-Dann-Logik (If/Then Branches)
- Sequenzen: Automatisierte Follow-up-Ketten
- Lead-Rotation nach PLZ, Land, Segment
- Objektübergreifend (Kontakt → Deal → Unternehmen)
- Marketing + Sales Automationen kombiniert
Ein konkretes Beispiel aus dem Video: Du willst Leads automatisch nach Postleitzahl einem bestimmten Vertriebler zuordnen. In HubSpot baust du dafür in 5 Minuten einen Workflow mit Wenn-Dann-Verzweigung. In Monday CRM brauchst du viele einzelne Automationen mit Workarounds, weil es keine nativen Verzweigungen gibt.
Ein Feature, das Monday komplett fehlt: HubSpot Sales Sequenzen. Das sind automatisierte Follow-up-Ketten aus E-Mails, Aufgaben und Anrufen. Antwortet ein Lead nicht, bekommt der Vertriebler automatisch eine Erinnerung zum Nachfassen. Für viele Sales-Teams sind Sequenzen ein Hauptgrund für HubSpot.
Fazit Automatisierung: Monday CRM deckt die Basics ab: Benachrichtigungen, einfache Statusänderungen und E-Mail-Versand. Sobald du Lead-Routing, mehrstufige Follow-ups oder die Übergabe von Marketing an Sales abbilden musst, ist HubSpot die stärkere Wahl.
Wann lohnt sich Monday CRM und wann HubSpot?
Monday CRM lohnt sich für kleine Teams mit einfachem Sales-Prozess und wenig Budget, HubSpot ab 5+ Vertriebsmitarbeitern oder sobald Marketing und komplexe Automationen dazukommen. Neben dem Budget zählt, was du mit dem CRM erreichen willst. Unsere Empfehlung aus 90+ Kundenprojekten und dem Hands-on-Vergleich:
| Kriterium | Monday CRM | HubSpot |
|---|---|---|
| Teamgröße | 1 bis 5 Mitarbeiter | 5+ Mitarbeiter |
| Budget | ✓ Deutlich günstiger | 3x teurer bei 5 Usern |
| Komplexität | Einfache Sales-Prozesse | Komplexe, mehrstufige Prozesse |
| Marketing | ❌ Nicht enthalten | ✅ Nativ integriert |
| Skalierbarkeit | Begrenzt | Enterprise-tauglich |
| G2-Bewertung | Höhere Durchschnittsnote, weniger Reviews | Deutlich mehr Reviews |
G2-Bewertungen: g2.com Vergleich. Monday hat weniger Reviews, dafür eine höhere Durchschnittsnote. Die Werte ändern sich laufend.
- Weg von Excel: Monday CRM, weil der Einstieg einfach ist und du sofort arbeiten kannst
- Viele Lead-Quellen: HubSpot, weil Attribution und Quellentracking eingebaut sind
- Marketing + Sales: HubSpot, weil beides auf derselben Plattform läuft, alle Hubs verbunden
- Nur Sales: Monday CRM ist schlanker und günstiger, wenn du bewusst auf Marketing verzichtest
- ERP-Integration: HubSpot, weil Operations Hub und API mehr Flexibilität bieten
- Budget unter 200€/Monat: Monday CRM, denn HubSpot Professional liegt über dieser Preisklasse
Welches CRM solltest du wählen?
Monday CRM ist ein gutes, schlankes Sales-Tool für kleine Teams, die eine einfache Alternative zu Excel suchen und wenig Budget haben. Weil es weniger Funktionen hat, ist es schnell eingerichtet. HubSpot ist die bessere Wahl, sobald du wächst, Marketing einbinden willst, komplexe Automationen brauchst oder deine Daten langfristig sauber halten musst. Den Enterprise-Vergleich mit Salesforce findest du in unserem separaten Artikel.
Monday kostet bei 5 Usern ein Drittel von HubSpot. Der Funktionsumfang liegt ähnlich weit auseinander. In der Aufzeichnung unseres Reports-Workshops zeigen wir dir, wie du HubSpot-Reports baust, die Monday nicht bieten kann. Unsere Kundenprojekte wie ARONA zeigen den Unterschied in der Praxis. Alle Details zu den HubSpot Kosten findest du in unserem separaten Artikel. Für ein professionelles HubSpot Setup oder ein CRM-Audit stehen wir als laufender Partner zur Verfügung.
Unsere Empfehlung: Wenn du unsicher bist, starte mit dem kostenlosen HubSpot CRM. Es kostet nichts, bietet mehr Features als Mondays 14-Tage-Test und lässt sich bei Bedarf um Hubs erweitern, ohne dass du das CRM wechseln musst. So prüfst du ohne Kosten, ob HubSpot zu dir passt.
Häufige Fragen: Monday CRM vs. HubSpot
Ist Monday CRM günstiger als HubSpot?
Ja, deutlich. Monday CRM Pro kostet 28€/User/Monat (jährlich), HubSpot Sales Hub Professional 100€/User/Monat (90€ bei jährlicher Vorauszahlung). Bei 5 Usern zahlst du für Monday 140€/Monat, für HubSpot 450€/Monat, also mehr als dreimal so viel. Dafür bietet HubSpot deutlich mehr Funktionen, die bei Monday fehlen oder extra kosten.
Kann ich von Monday CRM zu HubSpot wechseln?
Ja. Die Migration ist über CSV-Export und -Import möglich. Kontakte, Unternehmen und Deals lassen sich übertragen. Komplexere Daten wie Automationen oder individuelle Board-Strukturen müssen manuell neu aufgebaut werden. Wir empfehlen, vor der Migration die Datenstruktur in HubSpot sauber zu planen.
Hat Monday CRM Marketing-Funktionen?
Nein. Monday CRM ist rein auf Sales fokussiert. Es gibt keine native E-Mail-Marketing-, Formular-, Landing-Page- oder Ads-Integration. Für Marketing brauchst du zusätzliche Tools. In HubSpot deckt der Marketing Hub das auf derselben Plattform ab.
Welches CRM ist einfacher zu bedienen?
Monday CRM ist am Anfang einfacher, weil es weniger Funktionen hat und sich auf Sales konzentriert. HubSpot hat eine steilere Lernkurve, weil die Plattform deutlich mehr kann. Auf G2 liegt Monday bei der Bedienbarkeit leicht vor HubSpot.
Kann ich HubSpot kostenlos nutzen?
Ja, dauerhaft. Das HubSpot CRM ist kostenlos mit bis zu 2 Usern, bis zu 1.000 Kontakten und grundlegenden Features wie Kontakte, Deals, Pipelines und E-Mail-Integration. Monday CRM bietet nur eine 14-Tage-Testversion. Danach zahlst du oder verlierst den Zugang.
Für welche Teamgröße eignet sich welches Tool?
Monday CRM eignet sich für kleine Teams mit 1 bis 5 Mitarbeitern, die einen einfachen Sales-Prozess abbilden wollen. HubSpot wird ab 5+ Vertriebsmitarbeitern durch Sequenzen, Automationen, Routing und Reporting deutlich wertvoller. Für Enterprise-Anforderungen ist HubSpot klar im Vorteil.
Hat Monday CRM Sequenzen wie HubSpot?
Nein. Monday CRM hat keine Sequenzen, also keine automatisierten Follow-up-Ketten aus E-Mails und Aufgaben. Viele Sales-Teams nutzen genau diese Funktion in HubSpot, weil sie das Nachfassen automatisiert und kein Lead ohne Follow-up bleibt.
Welches CRM ist besser für das Pipeline-Management, Monday CRM oder HubSpot?
HubSpot bei Automatisierung und Anpassung, Monday CRM beim Preis. Die Pipeline sieht in beiden Tools fast gleich aus: ein Kanban-Board mit Deal-Karten. HubSpot bietet zusätzlich Pflichtfelder pro Deal-Phase, Workflows mit Wenn-Dann-Verzweigungen und Sequenzen. Monday CRM Pro kostet bei 5 Usern 140 € pro Monat, HubSpot Sales Hub Professional 450 € bei jährlicher Vorauszahlung.