HubSpot bildet den kompletten B2B-Vertriebszyklus in einer Plattform ab: Kontakt anlegen, Lead qualifizieren, Deal erstellen, Pipeline-Phasen durchlaufen, abschließen und auswerten. Hier zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du Leads in HubSpot erfasst, Deals erstellst, Pipeline-Phasen richtig nutzt und Abschlüsse sauber trackst. Die Empfehlungen stammen aus über 90 Kundenprojekten und 9+ Jahren als HubSpot Gold Partner.

Kurze Antwort

Der HubSpot Sales Prozess bildet den kompletten B2B-Vertriebszyklus in einer Plattform ab: Kontakt anlegen, Lead qualifizieren, Deal erstellen, Pipeline-Phasen durchlaufen, abschließen und auswerten. Einen Deal erstellst du, sobald der Kontakt SQL ist. Für die meisten B2B-Teams reichen fünf bis sieben Pipeline-Phasen, drei bis fünf Workflows und ein Sales Dashboard.

  • Kontakte und Deals sind getrennte Objekte
  • Pflichtfelder pro Phase sichern die Datenqualität
  • Verlustgründe bei Closed Lost immer erfassen

Wie funktioniert der Sales Prozess in HubSpot?

Der HubSpot Sales Prozess folgt einem klaren Ablauf: Kontakt anlegen, Lead qualifizieren, Deal erstellen, Pipeline-Phasen durchlaufen, Deal abschließen und Ergebnisse auswerten. Jeder Schritt ist im CRM abgebildet und lässt sich automatisieren.

In unseren 90+ Projekten scheitern die meisten Vertriebsteams an einem unstrukturierten Prozess. An Leads fehlt es selten. Kontakte werden erfasst, aber nie weiterbearbeitet. Deals werden angelegt, aber nie aktualisiert. Am Ende fehlt die Übersicht: Wo steht welcher Deal, wer muss als nächstes kontaktiert werden, und wie sieht die Forecast-Planung aus?

HubSpot bildet den gesamten Vertriebsprozess in einer Plattform ab. Vom ersten Website-Besuch über die Qualifizierung bis zum unterschriebenen Vertrag kannst du jeden Schritt nachvollziehen, messen und automatisieren. Alle Sales Hub Features im Detail, von Pipeline-Aufbau bis Reporting, findest du in unserem separaten Guide. Dein Team verbringt so weniger Zeit mit Verwaltung und mehr Zeit im Vertrieb.

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Kernprinzip: In HubSpot sind Kontakte (Personen) und Deals (Verkaufschancen) getrennte Objekte. Ein Kontakt kann mehrere Deals haben, z. B. wenn ein Kunde ein zweites Produkt kauft. Ohne diese Trennung wird das Reporting unsauber.

Wie lege ich Kontakte in HubSpot richtig an?

Kontakte legst du in HubSpot manuell, automatisch über Formulare oder per Import aus anderen Systemen an. Wichtig ist, dass jeder Kontakt von Anfang an die richtigen Properties hat, denn Kontakte sind die Basis jedes Sales Prozesses.

Beim manuellen Anlegen eines Kontakts brauchst du mindestens eine E-Mail-Adresse. Sie ist der eindeutige Identifikator in HubSpot. Zusätzlich solltest du direkt Vorname, Nachname, Unternehmen und Telefonnummer erfassen. Je mehr Daten du von Anfang an hast, desto besser kannst du den Kontakt qualifizieren.

Der bessere Weg: Lass Kontakte automatisch über HubSpot-Formulare auf deiner Website entstehen. Jeder, der ein Formular ausfüllt, ob für einen Download, eine Demo-Anfrage oder eine Kontaktaufnahme, wird automatisch als Kontakt im CRM angelegt, inklusive aller Formularfelder und der Seitenhistorie.

Tipp: Definiere bei deinem HubSpot Setup direkt die Pflichtfelder für neue Kontakte. Ohne einheitliche Datenqualität wird dein CRM innerhalb von Wochen unbrauchbar. Wir empfehlen: E-Mail, Vorname, Nachname, Unternehmen und Lifecycle Stage als Minimum.
HubSpot Kontakte-Übersicht mit Lifecycle-Phasen im CRM
Die Kontakte-Übersicht in HubSpot zeigt alle Kontakte mit ihren Lifecycle-Phasen auf einen Blick. So erkennst du sofort, wo jeder Lead im Vertriebsprozess steht.

Über welche Kanäle kommen Leads ins HubSpot CRM?

Leads gelangen über vier Hauptkanäle in dein HubSpot CRM: manuelle Eingabe, Web-Formulare, LinkedIn-Integration und CSV-Imports. Jeder Kanal hat Vor- und Nachteile, und die richtige Kombination hängt von deinem Vertriebsmodell ab.

  • Manuelle Eingabe: Für Leads aus Messen, Netzwerk-Events oder Kaltakquise. Schnell, aber fehleranfällig bei großen Mengen.
  • Web-Formulare: Der Standard für Inbound-Leads. Kontakt wird automatisch angelegt, Lifecycle Stage gesetzt, Benachrichtigung an den Vertriebler ausgelöst. Der komplette Leadgenerierungs-Prozess zeigt, wie du diesen Kanal optimal nutzt.
  • LinkedIn Sales Navigator: Über die native Integration kannst du LinkedIn-Kontakte direkt ins CRM übernehmen. Besonders wertvoll für Outbound-Teams.
  • CSV-Import: Für Datenmigration aus alten Systemen oder Messelisten. HubSpot erkennt Duplikate automatisch anhand der E-Mail-Adresse.

Schwierig wird es beim Qualifizieren, das Erfassen ist der leichte Teil. Ohne klare Lifecycle Stages (Subscriber → Lead → MQL → SQL → Opportunity → Customer) weißt du nicht, welche Kontakte vertriebsreif sind und welche noch im Marketing-Funnel stecken. Mehr zu den grundlegenden CRM-Funktionen findest du in unserem Übersichtsartikel.

HubSpot Kontakt-Eigenschaften mit Lead-Status Dropdown zur Qualifizierung
Über die Kontakt-Eigenschaften und den Lead-Status Dropdown qualifizierst du Leads strukturiert. So weißt du jederzeit, welche Kontakte vertriebsreif sind.

Wann und wie erstelle ich Deals aus Kontakten?

Ein Deal wird in HubSpot dann erstellt, wenn aus einem Kontakt eine konkrete Verkaufschance entsteht, also wenn der Lead qualifiziert ist und echtes Kaufinteresse signalisiert hat. Vom richtigen Zeitpunkt hängt ab, wie aussagekräftig deine Pipeline-Daten sind.

Zu früh erstellte Deals blasen deine Pipeline auf und verfälschen den Forecast. Zu spät erstellte Deals bedeuten, dass Verkaufschancen nicht getrackt werden. Unsere Empfehlung: Erstelle einen Deal, sobald der Kontakt den Status SQL (Sales Qualified Lead) erreicht, also nach einem erfolgreichen Discovery Call oder einer konkreten Angebotsanfrage. Wer Terminierung und Abschluss auf zwei Rollen aufteilt, findet die Übergabe im Artikel zum Setter und Closer Prinzip.

Beim Erstellen eines Deals gibst du folgende Informationen ein: Deal-Name (wir empfehlen das Format "Firma: Produkt/Dienstleistung"), Betrag, erwartetes Abschlussdatum, Pipeline-Phase und den zuständigen Vertriebler. Über die Kontakt-Zuordnung wird der Deal automatisch mit dem Kontakt und dem Unternehmen verknüpft.

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Best Practice: Lege eine Deal-Naming-Konvention fest, bevor du startest. "MAUTTEC: HubSpot Setup" ist besser als "Neuer Deal 1". Einheitliche Namen machen Reporting und Suche um ein Vielfaches einfacher.

HubSpot Kontakt-Detailansicht mit Aktions-Buttons für E-Mail, Anruf und Aufgabe
Die Kontakt-Detailansicht in HubSpot mit allen Aktions-Buttons. Von hier aus startest du E-Mails, Anrufe und Aufgaben direkt am Kontakt.

Wie strukturiere ich meine Deal-Pipeline in HubSpot?

Strukturiere deine Deal-Pipeline in HubSpot mit fünf bis sieben Phasen, die deinen realen Vertriebsprozess abbilden. Jede Phase steht für einen konkreten Schritt im Verkaufszyklus, von der ersten Qualifizierung bis zum Vertragsabschluss. Die Standardpipeline hat sieben Phasen, die du an dein Business anpassen solltest.

Phase Beschreibung Abschlusswahrscheinlichkeit
Termin vereinbart Erstgespräch ist geplant 20%
Qualifiziert Budget, Bedarf und Timeline geklärt 40%
Angebot erstellt Konkretes Angebot versendet 60%
Verhandlung Angebot wird besprochen, Anpassungen 80%
Gewonnen Vertrag unterschrieben 100%
Verloren Deal wurde abgelehnt 0%

Die Abschlusswahrscheinlichkeiten sind Richtwerte. Passe sie an deine historischen Daten an.

HubSpot Pipeline-Phasen mit Abschlusswahrscheinlichkeiten in Prozent
Die Pipeline-Phasen-Konfiguration in HubSpot: Jede Phase hat eine zugewiesene Abschlusswahrscheinlichkeit für den Forecast.

Wichtig: Weniger Phasen sind fast immer besser. Fünf bis sieben Phasen reichen für die meisten B2B-Vertriebsprozesse. Bei zu vielen Phasen aktualisieren Vertriebler Deals nicht mehr konsequent, und du kannst den Pipeline-Daten nicht mehr trauen. Ein sauberes CRM-Audit deckt auf, ob deine Pipeline-Struktur zur Realität passt.

HubSpot Deal Pipeline im Kanban-Board mit Deal-Karten zwischen Phasen
Die Deal Pipeline im Board View: Deals werden per Drag-and-Drop zwischen den Phasen verschoben.

Wie bewege ich Deals effektiv durch die Pipeline?

Deals bewegst du effektiv durch die Pipeline, indem du jede Phasenänderung an eine konkrete Aktion knüpfst und bei Stillstand eingreifst. HubSpot bietet dafür die Kanban-Ansicht, Aufgaben-Verknüpfungen und automatisierte Erinnerungen.

Am schnellsten verschiebst du Deals per Drag-and-Drop zwischen den Phasen. Alternativ kannst du die Phase direkt im Deal-Record ändern. Wichtig: Jede Phasenänderung sollte an eine konkrete Aktion geknüpft sein. Ein Deal ist "Qualifiziert", wenn ein Discovery Call stattgefunden hat und Budget, Bedarf und Timeline geklärt sind. Das Verschieben allein reicht nicht.

Für jede Phase empfehlen wir verpflichtende Properties (sogenannte "Deal Properties Required at Stage"). HubSpot lässt dich konfigurieren, welche Felder ausgefüllt sein müssen, bevor ein Deal in die nächste Phase verschoben werden kann. Das klingt nach Mehrarbeit, bringt aber am meisten für die Datenqualität.

Tipp: Richte eine wöchentliche Pipeline-Review ein. Jeder Deal, der seit mehr als 14 Tagen in derselben Phase steht, braucht eine Entscheidung: Nächster Schritt definieren oder Deal als verloren markieren. Stale Deals sind der häufigste Grund für unbrauchbare Forecasts.
HubSpot Kontakt-Detail mit Anrufe-Protokoll und Aktivitäten-Timeline
Das Anrufe-Protokoll in der Kontakt-Timeline dokumentiert jeden Touchpoint. So bleibt jedes Gesprächsergebnis erhalten und das Team auf dem gleichen Stand.

Wie schließe ich Deals in HubSpot richtig ab?

In HubSpot hat jeder Deal genau zwei mögliche Endpunkte: gewonnen (Closed Won) oder verloren (Closed Lost). Beim Abschluss eines Deals erfasst du den finalen Betrag und bei einer Niederlage den Verlustgrund. Auf diesen Daten baut dein Vertriebs-Reporting auf.

Beim Abschluss als "Gewonnen" wird der Deal-Betrag in deine Revenue-Statistik eingerechnet, der Kontakt kann automatisch auf die Lifecycle Stage "Customer" gesetzt werden, und Folge-Workflows wie eine Onboarding-Sequenz oder eine Übergabe an das Service-Team können starten.

Mindestens genauso wichtig: Verlorene Deals sauber dokumentieren. HubSpot bietet ein Property "Closed Lost Reason" mit vordefinierbaren Auswahlmöglichkeiten, z. B. "Budget", "Timing", "Wettbewerber gewählt", "Kein Bedarf". Aus diesen Daten lernst du viel für Vertriebs-Coaching und Produktentwicklung.

  • Budget: Preis war zu hoch oder kein Budget vorhanden
  • Timing: Projekt wird verschoben, Prioritäten geändert
  • Wettbewerber: Anderer Anbieter ausgewählt. Welcher?
  • Kein Bedarf: Lead war nicht ausreichend qualifiziert
  • Keine Reaktion: Kontakt hat sich nicht mehr gemeldet (Ghosting)

Sales Prozess optimieren?

Als HubSpot Gold Partner richten wir deine Pipeline passend zu deinem B2B-Vertriebsprozess ein.

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HubSpot Deal erstellen Formular mit Pflichtfeldern
Beim Erstellen eines Deals legst du Name, Betrag, Pipeline-Phase und den zuständigen Vertriebler fest.

Welche Reports und Dashboards brauche ich für den Sales Prozess?

Für einen funktionierenden Sales Prozess brauchst du mindestens vier Reports: Pipeline-Übersicht (Deals nach Phase und Betrag), Deal-Velocity (durchschnittliche Zeit pro Phase), Win/Loss-Rate (gewonnene vs. verlorene Deals) und Forecast (gewichtete Pipeline nach Abschlusswahrscheinlichkeit).

Das Sales Dashboard in HubSpot bündelt diese Reports auf einer Seite. Jeder im Team sieht auf einen Blick: Wie viele Deals sind in der Pipeline, wie viel Revenue ist erwartet, und welche Deals brauchen Aufmerksamkeit? Für Teamleiter kommt noch die Vertriebler-Performance hinzu: Aktivitäten, Anrufzahlen und Abschlussquoten pro Person.

Besonders wertvoll für die langfristige Optimierung: Der Deal Funnel Report. Er zeigt dir, wie viele Deals von Phase zu Phase weiterziehen und wo die meisten hängen bleiben. Wenn 80 % deiner Deals in der Phase "Angebot erstellt" stecken bleiben, setzt du bei deinen Angeboten an. Mehr Leads helfen dann wenig.

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Praxis-Erfahrung: Die meisten Unternehmen bauen zu viele Dashboards und schauen sich keines regelmäßig an. Starte mit einem einzigen Sales Dashboard, das du täglich öffnest, und erweitere erst, wenn du es aktiv nutzt.

Welche Automatisierungen beschleunigen den HubSpot Sales Prozess?

Die wichtigsten Sales-Automatisierungen in HubSpot betreffen drei Bereiche: Benachrichtigungen bei Phasenwechseln, automatische Aufgabenerstellung und Follow-up-Sequenzen. Schon diese drei Automationen sparen einem Sales-Team jede Woche spürbar Zeit.

Konkret empfehlen wir folgende Workflows für den Anfang:

  • Lead-Zuweisung: Neue Leads werden automatisch dem zuständigen Vertriebler zugewiesen (Round-Robin oder nach Gebiet/Branche)
  • Aufgaben bei Phasenwechsel: Wenn ein Deal in "Angebot erstellt" kommt, wird automatisch eine Aufgabe "Follow-up in 3 Tagen" erstellt
  • Stale-Deal-Warnung: Wenn ein Deal seit 14+ Tagen in derselben Phase steht, erhält der Vertriebler eine Erinnerung
  • Closed Won → Onboarding: Bei gewonnenem Deal wird automatisch eine E-Mail-Sequenz an den neuen Kunden ausgelöst. Wie du Newsletter für Lead Nurturing einsetzt, erfährst du in unserem E-Mail-Guide
  • Lifecycle Stage Updates: Bei Deal-Erstellung wird der Kontakt automatisch auf "Opportunity" gesetzt, bei Abschluss auf "Customer"
HubSpot Lifecycle Stage Einstellungen mit allen Phasen von Subscriber bis Customer
Die Lifecycle Stages in HubSpot: Automatische Updates bei Phasenwechseln halten die Daten im Sales Prozess konsistent.

Ein häufiger Fehler: Zu viele Automationen auf einmal einrichten. Starte mit drei bis fünf Workflows und erweitere erst, wenn diese sauber laufen. Jede Automatisierung, die nicht regelmäßig überprüft wird, kann mehr Schaden als Nutzen anrichten, etwa wenn sie veraltete E-Mail-Templates verschickt oder falsche Aufgaben erstellt. Für komplexere Automatisierungsszenarien hilft ein erfahrener HubSpot-Admin.

HubSpot Sales Hub vs. Pipedrive im Vergleich

Pipedrive

  • Fokus: Reines Pipeline-Management
  • Einstieg: Ab 14€/User/Monat
  • Stärke: Einfache Bedienung, schneller Start
  • Schwäche: Kaum Marketing-Features
  • Ideal für: Kleine Teams, reiner Outbound

HubSpot Sales Hub

  • Fokus: Kompletter Revenue-Zyklus
  • Einstieg: 0€ (Free, bis 2 Nutzer) / Starter ab ca. 20€ pro Lizenz (Liste, Stand 09/2026)
  • Stärke: CRM + Marketing + Service vereint
  • Schwäche: Komplexer bei Enterprise-Setup
  • Ideal für: Wachsende B2B-Teams

Beide Tools bilden den Sales Prozess ab, HubSpot wächst aber mit deinem Unternehmen mit. Pipedrive ist bei reinem Pipeline-Management stark, ihm fehlen aber Marketing-Automationen, Service-Ticketing und ein umfassendes Reporting. Wer langfristig denkt und Marketing + Sales auf einer Plattform will, fährt mit HubSpot besser. Einen detaillierten Vergleich findest du in unserem Artikel Pipedrive vs. HubSpot. Auch die HubSpot Kosten spielen bei der Entscheidung eine wichtige Rolle.

Wie starte ich meinen Sales Prozess in HubSpot am besten?

Der beste Einstieg in den HubSpot Sales Prozess ist ein klarer, schlanker Aufbau: eine Pipeline mit maximal sechs Phasen, saubere Kontaktdaten, drei bis fünf Automationen und ein einziges Dashboard. Alles andere kommt später, wenn du datenbasiert optimieren kannst.

Aus 90+ Projekten, etwa bei ARONA, wissen wir: Die besten Vertriebsergebnisse haben die Unternehmen mit dem klarsten Prozess. Die Zahl der Features spielt kaum eine Rolle. In der Aufzeichnung unseres HubSpot Reports Workshops zeigen wir dir, wie du deine Pipeline-Performance in Reports sichtbar machst. Definiere zuerst auf Papier, wie dein idealer Verkaufszyklus aussieht. Erst danach bildest du ihn in HubSpot ab.

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Dein Fahrplan: 1. Kontaktdaten-Standard definieren → 2. Pipeline mit 5 bis 6 Phasen aufsetzen → 3. Deal-Naming-Konvention festlegen → 4. Drei Basis-Workflows einrichten → 5. Ein Sales Dashboard bauen → 6. Wöchentliche Pipeline-Review einführen. In 2 bis 4 Wochen hast du einen funktionierenden Vertriebsprozess. Wenn wir das für dich umsetzen sollen, schau dir unsere HubSpot-Implementierung an.

Du willst wissen, was HubSpot im Detail kann? Unser Komplett-Guide zu HubSpot erklärt die Plattform von Grund auf. Und falls du schon ein CRM hast, das nicht richtig funktioniert, zeigt dir unser HubSpot Audit die Schwachstellen, damit du den Neustart planen kannst. Auch die Integration von Messaging-Kanälen wie WhatsApp über Superchat kann deinen Sales Prozess ergänzen.

Häufige Fragen zum HubSpot Sales Prozess

Kann HubSpot den gesamten B2B-Verkaufszyklus in einer Plattform abbilden?

Ja. Der HubSpot Sales Prozess deckt den kompletten Vertriebszyklus innerhalb von HubSpot CRM ab: Kontakte erfassen, Leads qualifizieren, Deals erstellen, Pipeline-Phasen durchlaufen, Abschlüsse dokumentieren und Ergebnisse per Dashboard auswerten. Vom ersten Website-Besuch bis zum unterschriebenen Vertrag kannst du jeden Schritt nachvollziehen und messen.

Wie viele Pipeline-Phasen sollte ich in HubSpot haben?

Fünf bis sieben Phasen sind optimal für die meisten B2B-Vertriebsprozesse. Typisch: Termin vereinbart, Qualifiziert, Angebot erstellt, Verhandlung, Gewonnen/Verloren. Zu viele Phasen führen dazu, dass Vertriebler Deals nicht aktualisieren und die Pipeline-Daten unbrauchbar werden.

Wann sollte ich einen Deal in HubSpot erstellen?

Erstelle einen Deal, sobald ein Kontakt den Status SQL (Sales Qualified Lead) erreicht hat, also nach einem erfolgreichen Discovery Call oder einer konkreten Angebotsanfrage. Zu früh erstellte Deals blasen die Pipeline auf, zu spät erstellte Deals werden nicht getrackt.

Kann ich mehrere Pipelines in HubSpot anlegen?

Ja, ab dem Starter-Tier kannst du mehrere Pipelines anlegen, z. B. eine für Neukundengeschäft und eine für Upselling. Aber Vorsicht: Starte mit einer einzigen Pipeline und erweitere erst, wenn du wirklich unterschiedliche Vertriebsprozesse hast. Mehrere Pipelines erhöhen die Komplexität im Reporting.

Welche Automationen brauche ich für den Sales Prozess?

Starte mit drei Basis-Automationen: automatische Lead-Zuweisung an Vertriebler, Aufgabenerstellung bei Phasenwechseln und Stale-Deal-Warnungen nach 14 Tagen ohne Aktivität. Diese drei Workflows sparen deinem Team jede Woche spürbar Zeit.

Ist HubSpot Sales Hub kostenlos nutzbar?

Ja, die kostenlosen HubSpot Tools mit grundlegenden Sales-Funktionen sind dauerhaft kostenlos, für bis zu 2 Benutzer und 1.000 Kontakte. Du kannst Kontakte anlegen, Deals tracken und eine Pipeline nutzen. Einfache Workflows gibt es ab Sales Hub Starter. Für Sequenzen, frei konfigurierbare Workflows und benutzerdefinierte Reports brauchst du Sales Hub Professional ab ca. 100€ pro Sales-Lizenz und Monat (90€ bei jährlicher Vorauszahlung).

Wie tracke ich verlorene Deals in HubSpot?

Markiere verlorene Deals als Closed Lost und erfasse den Verlustgrund über ein Dropdown-Property: Budget, Timing, Wettbewerber, kein Bedarf oder keine Reaktion. Diese Daten nutzt du für Vertriebs-Coaching und um systematische Schwächen im Prozess zu erkennen.

Kann HubSpot Deal-Velocity-Berichte erstellen?

Ja. Deal Velocity, also die durchschnittliche Zeit bis zum Abschluss, gehört zu den vier wichtigsten KPIs im Sales Prozess. Die anderen drei sind Pipeline-Wert (Summe aller offenen Deals), Win Rate (gewonnene vs. gesamte Deals) und Forecast Accuracy (Prognose vs. tatsächlicher Umsatz). Alle vier lassen sich im HubSpot Sales Dashboard abbilden.